SK Weiden 07 III verliert beim SC Furth im Wald II

 

 In dieser Saison startet der SK 07 nach vielen Jahren Pause wieder mit einer 3. Mannschaft. Diese hatte in ihrem ersten Saisonspiel gleich die weite Reise nach Furth im Wald anzutreten.

Auch Furth im Wald hatte erstmals eine 2. Mannschaft in der Kreisliga II Nord angemeldet und war auf dem Papier deutlich stärker besetzt als der SK 07.

Die Further machten dann auch den ersten Punkt. Am vierten Brett geriet Oskar Schindler gegen Adolf Bertl in eine Springergabel und verlor entscheidend Material, so dass er aufgab.

Am dritten Brett hielt sich Aaron Sanner gegen Moritz Hierl sehr gut. Er reichte ein gleichstehendes Bauernendspiel und verdiente sich in seinem ersten Punktspiel für den SK 07 ein sicheres Remis.

Am zweiten Brett hatte es Herbert Brieger mit Erich Weber zu tun. Er konnte lange Zeit das Spiel offen halten, kam jedoch nach Damentausch auf Abwege. Sein Springer fand keinen Rückweg aus dem feindlichen Lager und ging verloren. Damit stand es 2,5 : 0,5 für die Heimmannschaft und die Begegnung war damit entschieden.

Am ersten Brett spielte Arthur Scheck gegen Max Riedl. Die Further Schachlegende ließ es sich nicht nehmen, trotz schwerer Krankheit, am Brett zu sitzen. Angesichts des Spielstandes gab Arthur Scheck seine bessere Stellung remis.

Max Riedl durfte sich damit über seinen halben Punkt und nicht nur über den klaren 3:1 Sieg seiner Mannschaft freuen.

Unsere dritte Mannschaft wird in der Liga sicher noch auf leichtere Gegner treffen.

SK Weiden 07 II startet mit knappen Sieg

in die neue Saison

 

Am Sonntag, dem 18.10.2026, hatte die 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I Nord die 3.  des SK Schwandorf zu Gast. Den ersten Wettkampf wollte natürlich keiner verlieren und so entwickelte sich ein umkämpftes und spannendes Gefecht.

Den besseren Start erwischte der SK 07. Am fünften Brett konnte Amin Chebil gegen Tom Paulus bereits im Mittelspiel Material gewinnen und fuhr den ersten vollen Punkt für den SK 07 ein.

Die Freude währte aber nicht lange. Am dritten Brett bekam Rainer Poß gegen Marcel Lippert große Schwierigkeiten und büßte ebenfalls entscheidend Material ein, dem SK Schwandorf gelang der baldige Ausgleich.

Am vierten Brett hatte es Gabriel Mandak mit Lion Süßbauer zu tun. Gabriel spielte das erste Mal für den SK 07 und machte seine Sache sehr gut. Mit überlegten Spielzügen erreichte er entscheidenden Vorteil und gewann sicher. Der SK 07 war damit wieder in Führung.

Am ersten Brett hatte es Raimund Kampe mit Ernst Dotzauer zu tun. In dieser Partie konnte keiner einen Vorteil erringen, so dass man sich schließlich auf eine gerechte Punkteteilung einigte.

Dann wurde es noch einmal spannend am sechsten Brett hatte Kurt Vogel gegen Emilian Jambreck eigentlich ein klares Remis auf den Brett. Doch dem Weidner unterlief ein eklatanter Fehler. Er vergaß auf seine Zeit zu achten und verlor unglücklich durch Zeitüberschreitung.

Damit stand es völlig überraschend plötzlich 2,5 : 2,5 und die letzte noch laufende Partie am zweiten Brett zwischen Peter Scholzuk und Karlheinz Obermeier musste entscheiden.

Der Weidner hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und seinen Mehrbesitz ins Endspiel gerettet. Auch dort behielt er die Nerven und zwang seinen Gegner schließlich zur Aufgabe.

Der SK 07 gewann damit mit 3,5 : 2,5 Punkten.

Albert-Jocham-Pokal 2026

Mark Lorenz verteidigt den Titel

Der Schachklub Weiden 1907 e.V. spielte am Sonntag, dem 20. September 2026, zum 31. Mal den Albert-Jocham-Pokal aus. Die Turnierleitung konnte diesmal zwölf Spieler begrüßen.

Vor dem Start der ersten Runde erinnerte der 2. Vorsitzende des SK 07 kurz an den Namensgeber des Turniers, Albert Jocham, der viele Jahre die Schachabteilung des TSV-Detag Weiden geführt hatte und übergab dann an Kurt Vogel, der das Turnier - computergestützt - leitete.

Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System mit je 15 Minuten Bedenkzeit.

Die erste Runde brachte keine Überraschungen, die nominal besseren Spieler setzten sich durch.

In der zweiten Runde gewann Mark Lorenz gegen Winfried Gradl und Christoph Sanner setzte sich gegen Rudolf Hlavac durch.

In der dritten Runde trafen die beiden führenden Mark Lorenz und Christoph Sanner aufeinander. Mark Lorenz hatte das bessere Ende für sich und übernahm die alleinige Führung. Winfried Gradl und Florian Maier spielten gegen Stefan Dziallas und Rainer Poß jeweils Remis.

Mark Lorenz hatte es in der vierten Runde schwer. Rudolf Hlavac hatte gegen ihn ein vorteilhaftes Endspiel erreicht, das er aber knapp durch Zeitüberschreitung (zwei Sekunden) verlor. Winfried Gardl und Christoph Sanner konnten sich gegen Josef Schlaffer und Florian Maier durchsetzen.

Damit war der Pokalkampf in der fünften Runde immer noch spannend. Mark Lorenz hatte nur einen Punkt Vorsprung vor Christoph Sanner. Beide konnten ihre Partien gegen Winfried Gradl und Rudolf Hlavac gewinnen, so dass der Abstand gleich blieb.

In der sechsten Runde trafen Mark Lorenz auf Josef Schlaffer und Christoph Sanner auf Winfried Gradl und damit auf ihre stärksten Verfolger. Mark Lorenz und Christoph Sanner gewannen ihre Partien sicher. Überraschend schaffte Neuzugang Gabriel Mandak gegen Florian Maier ein Remis.

Die siebte und letzte Runde musste entscheiden. Mark Lorenz konnte Stefan Dziallas bezwingen und hatte damit den Turniersieg sicher. Auch Christoph Sanner ließ nichts mehr anbrennen. Der sichere Sieg gegen Rainer Poß bedeutete für ihn zweiter Platz. Florian Maier bezwang Rudolf Hlavac und erreichte damit wieder die Spitzengruppe. Den dritten Platz gab jedoch Winfried Gradl mit einem sicheren Sieg gegen Aaron Sanner nicht mehr aus der Hand. Mit seinem Sieg gegen Herbert Brieger erreichte Gabriel Mandak ein seinem ersten Turnier vier Punkte und damit den sechsten Platz. 

Nach sieben Runden ergab sich folgender Endstand:

  Name Punkte Buchholz
1. Mark Lorenz 7,0  
2. Christoph Sanner 6,0  
3. Winfried Gradl 4,0 26
4. Florian Maier 4,0 24,5
5. Josef Schlaffer 4,0 23
6. Gabriel Mandak 4,0 21
7. Rudolf Hlavac 3,5 28
8. Stefan Dziallas 3,5 27

vor den weiteren Spielern des Vereins.

Der Verein bedankte er sich anschließend beim Turnierleiter mit einem kleinen Präsent. Allen Spielern sprach die Turnierleitung für den fairen und spannenden Turnierverlauf Dank und Anerkennung aus.

Anschließend erhielt Mark Lorenz den Albert-Jocham-Pokal 2026.

Die übrigen Teilnehmer bekamen Sachpreise. Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus endete die gelungene Veranstaltung.

                              

 

 

SK Weiden 07 glückt der Saisonauftakt

 

Am Sonntag, dem 11.10.2026, reiste der SK Weiden 07 zum Beginn der Oberpfalzliga nach Burglengenfeld. Die Startnummernvergabe hatte dafür gesorgt, dass im ersten Saisonspiel die gleichen Gegner wie in der letzten Saison aufeinander trafen. Nur, dass diesmal die Weidner beim ASV antreten mussten. Der SK 07 hatte mit dem ASV noch eine Rechnung offen, hatte dieser doch im letzten Jahr mit 3:5 die Punkte aus Weiden entführt.  

Den besseren Start erwischten auch diesmal die Burglengenfelder. Am vierten Brett geriet Rudolf Hlavac gegen Joachim Kugelmann bald in eine schwierige Stellung, übersah eine Abwicklung und musste nach Materialverlust aufgeben.

Am dritten Brett sorgte Christoph Sanner dann für den Ausgleich. Er spielte gegen Reinhard Koller eine solide Partie und gewann mit einem taktischen Streich entscheidend Material und Partie.

Für die Führung resultierte aus dem Sieg von Mannschaftsführer Josef Schlaffer gegen Carl-Philipp Karner am sechsten Brett. Der SK-Spieler hatte zunächst Probleme. Für eine Figur hatte er lediglich zwei Bauern und war leicht im Nachteil. Der ASV-Spieler übersah im weiteren Verlauf jedoch die Schwäche seiner Grundreihe und musste die Segel streichen.

Der Mannschaftskampf blieb jedoch spannend. Am achten Brett kam Kilian Janker gegen Bernhard Lex in Verlegenheit. Er musste zunächst die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) geben und als er vor der Wahl stand seine Dame gegen einen Turm opfern zu müssen gab er auf. Damit stand es 2:2.

Jetzt kam aber die stärkste Phase des SK 07.  Am ersten Brett hatte IM Mladen Dvornic seien starken Gegner Marek Pokrupa so eingeengt, dass sich dieser zu einem Figurenopfer entschloss. Der Weidner hatte jedoch alles im Griff, wehrte den Verzweiflungsangriff ab und verwertete seinen Vorteil sicher zum 2:3 für die Gäste.

Am fünften Brett hatte es Dr. Martin Hofmann mit Felix Kalley zu tun. Der ASV-Spieler machte es den Weidner schwer und erreichte ein Endspiel mit einem Mehrbauern. Dr. Hofmann verteidigte sich aber geschickt und erzwang ein Remis durch Zugwiederholung.

Am zweiten Brett glückte Mark Lorenz gegen Sebastian Bösl im Anschluss der Siegpunkt. Im ruhigen für ihn typischen Spielverlauf hatte Mark Lorenz kleine Vorteile angehäuft und im Mittelspiel schließlich Bauern gewonnen. Dieser Vorteil war so entscheidend, dass dem ASV-Spieler auch die ungleichen Läufer, auf die er sich anscheinend verlassen hatte, nicht mehr helfen konnten. Mit 4,5 : 2,5 war damit der Mannschaftssieg sicher.

In der letzten noch laufenden Partie am siebten Brett spielte Florian Maier gegen den starken ASV-Spieler Karsten Bussmer. Der Weidner spielte sehr solide, und konnte schließlich in ein günstiges Endspiel mit eigener Dame gegen Turm und Läufer einlenken. Als der starke Freibauer des Weidners schließlich noch eine Figur des Gegners kostete gab dieser auf.

Mit 5,5 : 2,5 entführte diesmal der SK 07 die Punkte aus Burglengenfeld und darf sich über den gelungenen Saisonauftakt freuen.

 

SK Weiden 07 II - Remis am letzten Spieltag

 

Am Sonntag, dem 31.05.2026, reiste die 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I Nord am vorgezogenen letzten Spieltag zum SV Oberviechtach II.  Beide Mannschaften waren im gesicherten Mittelfeld und hatten weder zu verlieren noch zu gewinnen. Trotzdem entwickelte sich ein spannender Wettkampf.

Den besseren Start erwischte der SK 07. Am zweiten Brett gelang Rainer Poß gegen Peter Bauer ein Doppelangriff mit der Dame, der den Oberviechtacher eine Figur kostete. Die Partie war damit entschieden.

Auch am fünften Brett lief es gut für den SK. Amin Chebil gewann geben Niklas Stigler wichtige Bauern und stand bald so überlegen, dass der SV-Spieler aufgab. Der SK 07 führte mit 2 : 0.

Auch Martin Hladik hatte am ersten Brett gegen Manuel Fröhlich eine gute Stellung mit Qualitätsvorsprung erreicht. Doch hier wendete sich überraschend das Blatt. Der Weidner übersah einen verborgenen Mattangriff und musste die Segel streichen.

Die nächsten beiden Partien an den Brettern drei und sechs sahen keinen Sieger. Stefan Dziallas konnte an Brett drei seine Stellung sicher gegen Dr. Maria Zinkl verteidigen und am sechsten gab Oskar Schieder nach Damentausch seine etwas bessere Stellung gegen Josef Zwack ebenfalls remis.

Der SK 07 hatte damit 3 Punkte erreicht und das Mannschaftsremis sicher.

Die Entscheidung musste damit am vierten Brett fallen. Hier hatte es Arthur Scheck mit Walter Voit zu tun. Der Weidner kam in Endspiel deutlich ins Hintertreffen, Routinier Voit konnte seine Bauernmehrheit sicher verwerten, sodass mit 3:3 die Punkte geteilt wurden.

Für den SK 07 endete die Saison damit mit 8:12 Punkten bei 30 : 30 Brettpunkten auf dem vierten Platz.