Schachklub Weiden

weiter im Tabellenkeller

 

Oberpfalzliga

Am Sonntag, dem 08.12.2019, reiste die erste Mannschaft des SK 07 in der Oberpfalzliga zur zweiten Mannschaft des TSV Kareth-Lappersdorf. Die Weidner erwarteten ein schweres Spiel und sie wurden nicht enttäuscht.

Am achten Brett geriet Raimund Kampe gegen Josef Zauner schon in der Eröffnung in Schwierigkeiten und musste schon bald den ersten Punkt für die Gastgeber akzeptieren.

Am ersten Brett bewies Fide-Meister Mladen Dvornic erneut seine Klasse. Obwohl Thomas Klimpel mit der Feustel-Eröffnung einen Betonaufbau wählte, wurde er sicher überspielt. Der SK 07 glich aus.

Aber schon bald ging die Heimmannschaft wieder in Führung. Am fünften Brett bekam Christoph Sanner gegen Dr. Jürgen Seidl im Mittelspiel eine schlechte Stellung. Seine Bauernschwächen ermöglichten den Karether schließlich den vollen Punkt.

Die nächsten Bretter sahen keinen Sieger. Am siebten Brett gaben Johann Schmidt und Philipp Großmann ihre gleichwertige Stellung remis und auch am zweiten Brett musste sich Rudolf Hlavac trotz kleiner Vorteile schließlich mit der Punkteteilung abfinden.

Am dritten Brett spielte Alexander Nöckler gegen Dr. Christian Strobel wieder einen Engländer. Er kam jedoch im Mittelspiel vom Wege ab und musste nach Materialverlust aufgeben. Damit hatten die Gastgeber bereits vier Punkte und das Mannschaftsremis sicher.

Mannschaftsführer Josef Schlaffer spielte deshalb am sechsten Brett gegen Raphael Landstorfer auf Sieg und hatte auch eine schöne Angriffsstellung erreicht. Leider übersah er einen siegbringenden Springerangriff, der zum Matt geführt hätte und musste im Anschluss mit dem halben Punkt zufrieden sein. Der Mannschaftskampf war damit verloren.

Für den Endstand sorgte Gerd Birner am vierten Brett. Er konnte sich in einem schwierigen Läuferendspiel gegen Peter Kappl durchsetzen.

Wenn auch knapp mit 4,5 : 3,5 blieben die Punkte beim TSV Kareth-Lappersdorf. Die Weidner verbringen die Feiertagspause auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Bezirksliga Nord

In dieser Liga hatte die 2. Mannschaft des SK 07 den TSV Nittenau zu Gast.

Das Spiel startete furios. Am zweiten Brett verlor Ernst Fischer gegen Michael Plank eine Figur und musste seine Partie aufgeben. Ebenso schnell erfolgte aber der Ausgleich. Karina Hofmann konnte am fünften Brett ihren Gegner, Bernd Moore matt setzen.

Danach wurde es erst einmal ruhiger. Am siebten Brett teilten Stefan Dziallas und Manfred Preischel bei gleicher Stellung den Punkt.

Danach gerieten die Weidner völlig aus der Spur, es folgten drei Niederlagen.

Am vierten Brett zog Andreas Kaltschmidt nach Bauern- und Figurenverlust gegen Stefan Weber den Kürzeren. Am achten Brett verlor Arthur Scheck gegen Philipp Kammer ebenfalls eine Figur und die Partie. Auch Kurt Vogel am sechsten Brett verlor, nach dem er gegen Fabian Kammer mit zwei Bauern in Rückstand geraten war, die Lust am Weiterspielen.

Die Nittenauer hatten damit bereits 4,5 Punkte erreicht und das Spiel gewonnen, deshalb konnten sich die Weidner über den Sieg von Grigorij Moroz gegen Christoph Kammer am ersten Brett nicht mehr richtig freuen.

Ins Bild dieses verkorksten Spieltages passte auch die abschließende Niederlage von Mannschaftsführer Rainer Poß gegen Thomas Kammer am dritten Brett. Im Endspiel verlor er unnötig einen Bauern und damit die Partie.

Nach der klaren Niederlage mit 2,5 : 5,5 Punkten bleibt die zweite des SK 07 in der Bezirksliga auf dem vorletzten Platz und ist weiterhin abstiegsgefährdet.

Schachklub Weiden

verliert Punkte am „grünen Tisch“

Oberpfalzliga

Am dritten Spieltag der Saison 2019/2020, am Sonntag, dem 24.11.2019, reiste die erste Mannschaft des SK 07 in der Oberpfalzliga zum TV Riedenburg. Die Riedenburger hatten das Spiel kurzfristig nach Saal an der Donau verlegt was zu Friktionen führen sollte.

Die Weidner Schachspieler erwischten einen hervorragenden Tag. Die Spiele von Mladen Dvornic, Alexander Nöckler, Christoph Sanner, Mannschaftsführer Josef Schlaffer, Grigorij Moroz und Raimund Kampe wurden klar gewonnen. Lediglich am zweiten Brett musste Rudolf Hlavac ein Remis akzeptieren. Also eigentlich ein klarer 6,5 – 1,5-Sieg der Weidner.

Aber es sollte anders kommen. Ausgerechnet der am Brett drei eingesetzte Josef Kanewski hatte einen schwarzen Tag. Alleine mit dem Auto aus Nürnberg anreisend verfuhr er sich bereits auf der Landstraße und machte 30 km Umweg. Eine weitere Baustelle kurz vor dem Spiellokal in Saal sorgte dann für das endgültige Aus. Er kam erst um 09.33 Uhr im Spiellokal an, was zum Verlust dieses Brettes und noch schlimmer aller nachfolgenden Bretter von 4 bis 8 führte.

Ein Protest der Weidner blieb ohne Erfolg. Am grünen Tisch wurde das Match mit 6,5 zu 1,5 Punkten für die Heimmannschaft gewertet.

Die gute Leistung des SK 07 macht aber Hoffnung. Bei noch sechs ausstehenden Spielen hat der SK 07 den Klassenerhalt noch in den eigenen Händen.

Bezirksliga Nord

In dieser Liga hatte die 2. Mannschaft des SK 07 die Schachfreunde aus Luhe-Wildenau zu Gast. Am Anfang hielten die Gastgeber gut mit. Am siebten Brett erreichte Stefan Dziallas ein sicheres Remis gegen Peter Hummel.

Am achten Brett konnten die Gäste dann aber in Führung gehen. Oliver Nemcsok musste sich zwar mit Mehrfigur gegen drei Freibauern von Christoph Kirchberger wehren, was ihm nur unzureichend gelang.

Am ersten Brett schafften die Luhe-Wildenauer dann einen weiteren Sieg. Johann Schmidt war gegen Martin Neubauer schon in der Eröffnung in Schwierigkeiten geraten und konnte die Stellung nicht halten.

Am fünften Brett sorgte Kurt Vogel für den Anschlusspunkt. Nach Qualitätsopfer erhielt er eine Gewinnstellung gegen Robert Geiger. Aber gleich darauf stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Andreas Kaltschmidt musste seine schlechte Stellung gegen Martin Stark aufgeben.

Am sechsten Brett trennten sich Eduard Lotter und Philipp Mattes mit einer Punkteteilung und als am zweiten Brett Mannschaftsführer Rainer Poss sein Bauernendspiel nach Tempokampf gegen Rainer Seidel verlor, hatten die Luher bereits fünf Punkte und den Sieg sicher.

Für den Endstand sorgte Karina Hofmann am vierten Brett. Sie gewann nach dem sie die Qualität erobert hatte gegen Karl-Heinz Fichtner sicher.

 Mit 5:3 entführten die Gäste aber die Punkte aus Weiden.

Schachklub Weiden

Saisonauftakt missglückt

 

 

Oberpfalzliga

Am ersten Spieltag der Saison 2019/2020, am Sonntag, dem 20.10.2019, reiste die erste Mannschaft des SK 07 in der Oberpfalzliga zum DJK Regensburg Nord. Die Weidner wussten, dass sie ein schweres Spiel erwartete, sie starteten vorsichtig.

Am fünften Brett hatte Gerd Birner alles im Griff und erreichte bei ausgeglichener Stellung gegen Josef Luft ein sicheres Remis.

Am dritten Brett zwischen Josef Kanewski und Thomas Weiß musste der SK 07 die erste Niederlage hinnehmen. Josef Kanewski verlor gegen seinen Gegner im Mittelspiel eine Figur und damit die Partie.

Für den Ausgleich sorgte anschließend Mannschaftsführer Josef Schlaffer am siebten Brett. Nach seinem Springerangriff gab sein Gegner, Ayar Hoffmann, vielleicht etwas zu früh auf.

Am vierten Brett, Alexander Nöckler gegen Andreas Grünbeck, hatte sich eine sehr scharfe Stellung mit beiderseitigen Chancen entwickelt. In der Zeitnotphase neigte sich die Waagschale jedoch zu Gunsten des Regensburgers, der SK 07 geriet wieder in Rückstand.

Das sechste Brett sah keinen Sieger. Christoph Sanner hatte zwar eine schwierige Verteidigung gegen Andre Brack zu überstehen, rettete sich aber geschickt unter Opfer in ein Dauerschach und damit ins Remis.

Die Spitzenpaarung am ersten Brett, zwischen Fide-Meister Mladen Dvornic und Andreas Bauer, war eine knappe Angelegenheit. Der Weidner Fide-Meister bekam eine Dame, während der B-Bauer des DJK-Spielers noch auf der siebten Reihe ausharrte. Der Rest war für den Fide-Meister eine Sache der Technik, der SK 07 glich zum 3:3 aus.

Die letzten beiden noch laufenden Partien mussten also den Tag entscheiden. Am achten Brett erreichte Johann Schmidt gegen Lorenz Weger eine ausgeglichene Stellung, der Punkt wurde geteilt.

Auch am zweiten Brett zwischen Rudolf Hlavac und Christian Vilsmeier sah es nach einer Punkteteilung aus. Aber im Endspiel unterlief Rudolf Hlavac der entscheidende Fehler, er verlor einen Bauern und damit auch die Partie.

Etwas unglücklich blieben damit mit 4,5 : 3,5 die Punkte in Regensburg.

 

Bezirksliga Nord

In dieser Liga hatte es die 2. Mannschaft des SK 07 im ersten Heimspiel mit den Absteiger aus der Oberpfalzliga, dem SC Furth im Wald zu tun.

Die Further waren klarer Favorit, ihr Durchschnitt bei der Wertungszahl (1825 DWZ) betrug gute 200 Punkte mehr als der des SK 07 (1623 DWZ) und sie begannen entsprechend selbstsicher.

Am sechsten Brett wurde Stefan Dziallas durch eine Springergabel seines Kontrahenten, Stefan Rädlinger, außer Gefecht gesetzt.

Am vierten Brett büßte Andreas Kaltschmidt gegen Ferdinand Mauerer eine Figur aufgrund eines Läuferspießes ein und verlor ebenfalls.

Für den kurzzeitigen Anschluss sorgte dann Mannschaftsführer Rainer Poß am dritten Brett. Sein Gegner Adam Breuer musste wegen Mattdrohung aufgeben.  

Aber schon bald stellte der Further Routinier, Maximilian Riedl, den alten Abstand wieder her. Der erstmals in einem Ligaspiel eingesetzte Oliver Nemcsok, enttäuschte zwar nicht, war aber dem Further im Endspiel noch nicht ganz gewachsen.

Beim Spiel am zweiten Brett, Ernst Fischer gegen Tomas Vasicek, gab es keinen Sieger. Ernst Fischer stand zwar leicht besser, zum Gewinn reichte der Vorteil aber nicht aus. Das sollte aber der letzte halbe Punkt für die Gastgeber gewesen sein. Die noch laufenden drei Partien gingen verloren.

Am siebten Brett verlor Arthur Scheck gegen Franz Staffler die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) und damit die Partie.

Am fünften Brett musste sich Karina Hofmann nach Figurenverlust den Further Helmut Rohrmüller beugen und auch am ersten Brett konnte Grigorij Moroz seine Stellung nach Bauernverlust gegen Max Glaser nicht retten.

Sehr deutlich, aber nicht überraschend, entführte der Absteiger mit 1,5 : 6,5 die Punkte aus Weiden.

 

Schachklub Weiden

mit Sieg und Niederlage

 

 Oberpfalzliga

Am zweiten Spieltag der Saison 2019/2020, am Sonntag, dem 10.11.2019, hatte die erste Mannschaft des SK 07 in der Oberpfalzliga den SC Windischeschenbach zu Gast. Der Absteiger aus der Regionalliga Nordost ist natürlich Aspirant auf den Wiederaufstieg und einer der stärksten Vereine in der Liga.

Die Weidner Schachspieler wollten deshalb vorsichtig zu Werke gehen. Dies misslang jedoch, am achten Brett konnte ausgerechnet der Youngster des SC, Milo Müller, Ernst Fischer erst einen wichtigen Bauern und anschließend sogar eine Figur abnehmen. Der SK 07 war damit bald im Rückstand.

Am dritten Brett zwischen Josef Kanewski und Tobias Brunner gab es keinen Sieger. Nach ausgeglichenen Spielverlauf endete die Partie mit einem Remis.

Am vierten Brett hatte Alexander Nöckler nach schwierigen Mittelspiel die Chance zu einer günstigen Abwicklung, die er jedoch versäumte. Johannes Laubert bedankte sich und holte den zweiten Punkt für sein Team - und es kam noch schlimmer.

Mannschaftsführer Josef Schlaffer hatte am siebten Brett gegen Jürgen Zant eine solide Angriffsstellung mit Gewinnmöglichkeiten. Aber ein Übersehen kostete den Weidner schließlich eine ganze Figur. Beim Stande von 0,5 : 3,5 für die Gäste war der Kampf damit praktisch gelaufen.

Am ersten Brett konnte Fide-Meister Mladen Dvornic mit den schwarzen Steinen gegen Christian Müller keinen entscheidenden Vorteil erringen, so dass der Punkt geteilt wurde.

Den endgültigen Sieg der Gäste stellte im Anschluss Jindrich Novak sicher. Er gewann sein schwieriges Endspiel gegen Rudolf Hlavac.

Am fünften Brett gelang Christoph Sanner eine Ergebnisverbesserung. Er hatte im Mittelspiel gegen Miroslav Kalous die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) gewonnen und setzte diesen Vorteil im Endspiel sicher zum Sieg um.

Die letzte noch laufende Partie am siebten Brett zwischen Grigorij Moroz und Rudolf Schön endete nach einem gleichstehenden Springerendspiel mit Remis.

Der Favorit aus Windischeschenbach setzte sich damit auch in der Höhe verdient mit 5,5 : 2,5 in Weiden durch.

 

Bezirksliga Nord

In dieser Liga reiste es die 2. Mannschaft des SK 07 zum SC Erbendorf. Die Weidner hatten sich gegen eine der nominell schwächeren Mannschaften der Liga viel vorgenommen und begannen selbstbewusst.

Am achten Brett schaffte Oliver Nemcsok seinen ersten vollen Punkt in einem Mannschaftskampf für den SK 07. Er gewann die Dame seines Gegners Christian Demleitner worauf dieser aufgab.

In den nächsten beiden beendeten Partien gab es keinen Sieger. Am vierten Brett gaben Andreas Kaltschmidt und Franz Weiß ihre Partie remis und auch am sechsten Brett kam es zwischen Stefan Dziallas und Stefan Schramm zur Punkteteilung.

Am zweiten Brett gelang es dem SK 07 seinen Vorsprung auf zwei volle Punkte auszubauen. Raimund Kampe hatte gegen Veronika Mihl einen Angriff gestartet, der zum Matt führte.

Den nächsten Sieg fuhr Johann Schmidt am ersten Brett ein. Mit schöner Kombination gewann er eine Figur von Daniel Kamm und damit die Partie. Das war der vierte Punkt für die Gäste, die damit bereits das Mannschaftremis sicher hatten.

Am sechsten Brett gewannen dann allerdings die Gastgeber. Arthur Scheck hatte gegen Kevin Hasenfürter eine Mattmöglichkeit übersehen, die sein Gegner gnadenlos ausnutzte.

Den Sieg stellte aber kurz danach Mannschaftsführer Rainer Poß sicher. Er hatte gegen Michael Weiß im Mittelspiel die Qualität gewonnen und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Der Endstand des Mannschaftskampfer resultierte aus dem Remis am fünften Brett zwischen Kurt Vogel und Dr. Lorenz Weinberger.

Mit 5,5 : 2,5 nahmen die Weidner die Punkte aus Erbendorf mit und verließen damit die Abstiegsplätze.

 

 

Der Schachklub Weiden 1907 e.V. spielte am Donnerstag, dem 03. Oktober 2019, zum 24. Mal den
Albert-Jocham-Pokal aus.

Das Turnier war gut besucht. Josef Wiesend, der Vorsitzende des SK 07, konnte 14 Spieler und im
weiteren Verlauf die beiden Ehrenmitglieder, Ernst Fischer und Eduard Lotter, als Gäste begrüßen.
Vor dem Start der ersten Runde erinnerte der Vorsitzende des SK 07 kurz an den Namensgeber des
Turniers, Albert Jocham, der viele Jahre die Schachabteilung des TSV-Detag Weiden geführt hatte
und übergab dann an Kurt Vogel, der das Turnier - computergestützt - leitete.

Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System mit je 15 Minuten Bedenkzeit.
Bereits in den ersten Runden waren die Partien hart umkämpft und es gab Überraschungen:
So verlor der Vorjahressieger Rudolf Hlavac, in der ersten Runde gegen Arthur Scheck und Josef
Kanewski kam gegen Winfried Gradl nicht über ein Remis hinaus.


In der zweiten Runde remisierten Rudolf Hlavac und Josef Kaneswki und in der dritten Runde erkämpfte sich der Jugendliche Oliver Nemcsok einen halben Punkt gegen Alexander Nöckler.

In der vierten Runde gewannen die Favoriten. Alexander Nöckler setzte sich mit einem Sieg gegen
Winfried Gradl an die Spitze des Feldes, aber auch Josef Kanewski und Rudolf Hlavac machten
gegen Martin Angerer und Johann Schmidt wieder Boden gut. Auch Christoph Sanner hatte sich in
der Spitzengruppe etabliert.

Das Spitzenspiel der fünften Runde Josef Kanewski gegen Alexander Nöckler entschied der Seriensieger Josef Kanewski für sich. Auch Christoph Sannner kam mit seinem Sieg gegen Rudolf Hlavac weiter voran.


In der sechsten Runde gab Josef Kanewski überraschend einen halben Punkt gegen Grigorij Moroz
ab, während Alexander Nöckler das Spitzenspiel gegen Christoph Sanner gewann.

Der Pokalkampf war damit so spannend wie seit Jahren nicht mehr. Vor der siebten und letzten
Runde lagen Josef Kanewski und Alexander Nöckerl mit je 4,5 Punkten vorne und falls die Favoriten patzen sollten, hatten auch noch andere Spieler gute Chancen.

Alexander Nöckler hatte es mit Raimund Kampe zu tun, während sich Josef Kanewski mit Christoph Sanner auseinandersetzen musste.

Christoph Sanner erwies sich dabei als Zünglein an der Waage. In einer spannenden Partie konnte
er sich gegen Josef Kanewski durchsetzen. Alexander Nöckler hielt seine Nerven in Zaum und gewann sicher gegen Raimund Kampe. Damit war die Entscheidung zu seinen Gunsten gefallen. Dauersieger Josef Kanewski musste sich wie im Vorjahr wieder mit dem zweiten Platz begnügen.

Mit einem Sieg gegen Oliver Nemcsok sicherte sich Winfried Gradl den dritten Platz.

Nach sieben Runden ergab sich folgender Endstand:

Platz Name Punkte Buchholz
1. Alexander Nöckler  
2. Josef Kanewski 30
3. Winfried Gradl 28
4. Christoph Sanner 26½
5. Rudolf Hlavac 24
6. Grigorij Moroz 4 26
7. Raimund Kampe 4 21
8. Johann Schmidt 4 20

vor weiteren sechs Spielern.


Die Jugendwertung gewann Oliver Nemcsok mit drei Punkten.
Der Vereinsvorsitzende bedankte er sich anschließend beim Turnierleiter mit einem kleinen Präsent.
Allen Spielern sprach für den fairen und spannenden Turnierverlauf seine Anerkennung aus.
Anschließend überreichte er den Albert-Jocham-Pokal 2019 an Alexander Nöckler.
Die übrigen Teilnehmer erhielten Sachpreise.


Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus endete die gelungene Veranstaltung.