Erneute Niederlage bei starken Nürnbergern

 

Am Sonntag, dem 10.11.2024, im dritten Spiel der Saison in der Regionalliga Nordost gastierte der SK Weiden 07 beim SC Noris-Tarrasch 3.

Leider musste die Mannschaft aus beruflichen Gründen auf ihren besten Spieler, Fide-Meister Mladen Dvornic, verzichten und reiste mit gemischten Gefühlen an.

Der Start in den Wettkampf gelang aber. Am siebten Brett spielte Raimund Kampe gegen Manfred Lutzky sehr sicher und kam zu einem überzeugenden Remis.

Am achten Brett lief es aber danach deutlich schlechter. Neuling Florian Maier übersah gegen Daniel Fridlin zunächst einen Zwischenzug der Material kostete und geriet wenig später in einen Doppelangriff mit Mattdrohung auf h 7 und Turmverlust auf der Grundreihe, die Partie war für Nürnberg entschieden.

Am dritten Brett baute Noris-Tarrasch dann seinen Vorsprung aus. Christoph Sanner opferte auf f 6 die Qualität, um den Königsflügel von Hans Albrecht aufzureißen. Der Nürnberger verteidigte sich danach aber geschickt, kam zum Damentausch und siegte schließlich aufgrund seines Materialübergewichts.

Am zweiten Brett hatte Alexander Nöckler gegen Peter Seeger zwar die Dame gewonnen, der Preis war aber zu hoch. Turm und zwei leichte Figuren waren der Dame einfach überlegen und gewannen sicher. Noris-Tarrasch hatte damit bereits drei Punkte Vorsprung.

Am vierten Brett konnte Rudolf Hlavac das Resultat dann verbessern. Er hatte gegen Tolga Ulusoy einen starken Angriff gestartet, in dem er zunächst die Qualität und später einen ganzen Turm gewann.

Am sechsten Brett musste Grigorij Moroz gegen Pascal Ehemann seine gleichwertige Stellung remis geben, so dass es beim Vorsprung von zwei Punkten für die Heimmannschaft blieb.

Wieder sehr stark spielte Mark Lorenz am ersten Brett. Er hatte im Mittelspiel gegen Olaf Epding eine starken Freibauern auf der a-Linie gebildet, den er erbarmungslos vorantrieb. Der Nürnberger brach nun alle Brücken hinter sich ab und konnte im gleichen Zug wie Lorenz ebenfalls einen Bauern umwandelt. Doch Lorenz war am Zug und griff an. Einen Zug vor dem Matt stehend blieben den Nürnberger nur noch ein paar Racheschachs. Als diese abgewehrt waren, gab er auf.

Damit stand es 4 : 3 für die Gastgeber. Die letzte noch laufende Partie musste der SK 07 daher gewinnen um noch auszugleichen. Josef Schlaffer hatte es am fünften Brett mit Christian Renner zu tun. Eigentlich stand diese Partie vor einem Remis, der Weidner wollte jedoch alles versuchen und überzog. Als sein Gegner einen Freibauern sicher zu verwandeln drohte gab er auf.

Damit ging auch der dritte Wettkampf mit 5: 3 verloren. Am nächsten Spieltag kommt es zum Kellerduell der Liga: SC Ansbach – SK Weiden 07.

 

SK Weiden 07 II weiter ohne Punkte

 

Am Sonntag, dem 27.10.2024, reiste die 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I Nord zur 3. Mannschaft des SC Windischeschenbach. Auch dieses Spiel stand unter einem unglücklichen Stern. Robert Pajak sagte aus persönlichen Gründen so spät ab, dass er nicht mehr ersetzt werden konnte, der SC gewann damit das sechste Brett kampflos und war in Führung.

Aber auch sonst stand es schlecht um den SK 07. Die Windischeschenbacher hatten alles was Rang und Namen hat aufgeboten. Spieler wie Svatoslav Zitek, Elsbeth Horther-Schneider und Michael Betz erwartet man eher in der Oberpfalzliga als in der Kreisliga I Nord.

So nahm das Schicksal seinen Lauf. Am dritten Brett musste sich Martin Hladik gegen Michael Betz mit einem Remis begnügen. Auch am vierten Brett erzielte Florian Maier gegen Benedikt Stock keine Vorteile und teilte ebenfalls den Punkt.

Als auch Peter Scholzuk am ersten Brett gegen Svatoslav Zitek remisieren musste hatte die Heimmannschaft bereit 2,5 Punkte erreicht und stand kurz vor dem Sieg.

Die Entscheidung fiel dann auch am zweiten Brett. Rainer Poß übersah gegen Elsbeth Horther-Schneider einen Spieß des gegnerischen Läufers, der ihm Material und Partie kostete.

Am fünften Brett kämpfte Arthur Scheck noch längere Zeit gegen Christian Kraus, verlor aber schließlich doch das Bauernendspiel.

Wie im ersten Saisonspiel verlor der SK 07 II auch die zweite Begegnung mit 4,5 : 1,5 und belegt damit vor den SC Erbendorf II den vorletzten Tabellenplatz.

 

SK Weiden 07 II beim Saisonstart im Pech

 

Am Sonntag, dem 13.10.2024, gastierte bei der 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I Nord die 3. Mannschaft des SK Schwandorf. Eigentlich soll der 13. ja nur an Freitagen Unglück bringen, doch auch am Sonntag, dem 13., war der SK 07 vom Pech verfolgt.

Peter Scholzuk am 1. Brett fiel so kurzfristig aus, dass er nicht ersetzt werden konnte. Die Mannschaft musste aufrücken und war verunsichert. Außerdem gewann der Gegner dadurch das sechste Brett kampflos und war in Führung.

Als auch noch Rainer Poß am ersten Brett gegen Guido Wagner einen Eröffnungsfehler machte, der Material kostete und seine Stellung ruinierte, waren die Gäste schon mit zwei Punkten voraus.

Martin Hladik am zweiten Brett konnte seine Stellung gegen Ernst Dotzauer nicht gewinnen und musste schließlich in ein Remis einwilligen.

Neuling Florian Maier am dritten Brett ging es - bei seinem ersten Mannschaftskampf für den SK 07 - nicht besser. Auch er kam gegen Paul Schickram nicht über die Punkteteilung hinaus. Die Gäste aus Schwandorf hatten damit bereit drei Mannschaftpunkte erreicht und das Gesamtremis sicher.

Sie nutzten die Gelegenheit weiter aus. Am fünften Brett hatte Stefan Dziallas im Mittelspiel einen Bauern verloren, den sein Gegner, Viktor Chernikov, im Endspiel sicher verwertete. Der Auswärtserfolg der Schwandorfer stand damit fest.

Am vierten Brett erkämpfte Andreas Binder gegen Walter Adlhoch noch ein Remis zum Endstand von 1,5 : 4,5 für die Gäste.

Eine bittere Niederlage für die 2. des SK 07. Die vor der Saison vorhandenen Aufstiegsambitionen haben bereits im ersten Spiel einen gehörigen Dämpfer bekommen.

 

Hartes Brot in der Regionalliga

Auch das erste Heimspiel geht verloren

 

Am Sonntag, dem 20.10.2024, im ersten Heimspiel der Saison in der Regionalliga gastierte die SG Büchenbach/Roth beim SK Weiden 07.

Nach der Pleite in Nürnberg hatte sich die Heimmannschaft viel vorgenommen. Am sechsten Brett einigten sich Mannschaftsführer Josef Schlaffer und Matjaz Klampfer aber schon nach der Eröffnung auf ein schnelles, so genanntes Großmeister-Remis.

Am siebten Brett spielte Grigorij Moroz gegen Dr. Alexander Pikal. Er hatte lange Zeit eine gleichwertige Stellung, ließ aber dann das Eindringen eines Springers in seine Stellung zu. Das anschließende korrekte Springeropfer auf dem f 7 kostete den Weidner Material und Partie.

Für den Ausgleich sorgte Mark Lorenz am zweiten Brett. Gegen Jens Herning spielte er eine starke Positionspartie häufte kleine Vorteile an, die er in seiner unspektakulären Art zum sicheren Sieg ummünzte.

Am vierten Brett geriet der SK 07 dann wieder in Rückstand. Christoph Sanner erspielte sich gegen Thomas Hollmann zwar eine gute Stellung, ließ sich aber zu einem nicht ganz korrekten Figurenopfer hinreißen. Der Konter des Gegners kam überraschend und konnte von ihm nicht pariert werden.

Am dritten Brett hatte Alexander Nöckler gegen Thomas Egger eine gute Stellung erreicht, die zum Remis reichen sollte. Nach ein paar ungenauen Zügen büße er jedoch zwei Bauern am Königsflügel ein, die Entscheidung war damit für die SG Büchenbach gefallen.

Schwer hatte es Rudolf Hlavac am fünften Brett. Lange kämpfte er gegen Catalin Vasilache mit kleinen Nachteilen. Im Mittelspiel konnte er aber seine Dame gegen zwei Türme geben und hatte plötzlich Mattangriff, sein Gegner ab auf.

Am Spitzenbrett spielte Fide-Meister Mladen Dvornic gegen Luis Merkel und bekam eine seltene Variante vorgesetzt. Der Weidner erhielt zwar eine gute Stellung, die Remisbreite wurde jedoch nicht überschritten, die Punkteteilung war damit unvermeidbar.

Die SG Büchenbach/Roth hatte damit vier Punkte erreicht und das Mannschaftsremis sicher.

Die letzte noch laufende Partie am achten Brett zwischen Raimund Kampe und Dr. Karl-Heinz Wirth musste entscheiden. Allerdings war der Weidner im Nachteil, da er unbedingt einen Sieg benötigte. Deshalb spielte er riskant und geriet in einen Konter des Gegners, der ihm einen Bauern kostete. Dr. Wirth spielte danach das Endspiel sehr sicher und kontrolliert, so dass der SK-Spieler keine Chance mehr bekam und die Partie verlor.

Mit 5: 3 entführte die SG Büchenbach/Roth damit die Punkte aus Weiden. Der SK 07 ist nach zwei Spieltagen damit Vorletzter und wartet immer noch auf den ersten Punktgewinn in der Regionalliga Nord-Ost.

 

SK Weiden 07 mit Fehlstart in der Regionalliga Nordost

 

Am Sonntag, dem 06.10.2024, reiste der SK 07 zum ersten Saisonspiel in der Regionalliga zum SC Schwarz-Weiß Nürnberg Süd 2. Die Mannschaft hatte sich einiges vorgenommen und war optimistisch.

Am Anfang lief es nicht schlecht. Mannschaftsführer Josef Schlaffer kam zwar etwas schlechter aus der Eröffnung erreichte aber schließlich gegen Wolfgang Fiedler ein sicheres Remis.

Am vierten Brett geriet der SK 07 dann in Rückstand. Christoph Sanner erspielte sich gegen Peter Erlbeck zwar einen Mehrbauern, kam aber schließlich doch in Nachteil. Nach einigen ungenauen Zügen konnte der Nürnberger verbundene Freibauern bilden, die den Tag entschieden.

Schwer hatte es Rudolf Hlavac am fünften Brett. Er traf dort ausgerechnet auf seinen Angstgegner, den früheren Weidner Spitzenspieler, Josef Kanewski. Kanewski kannte seinen Gegner noch sehr genau. Er spielte rein positionell, ließ keine Kombinationen zu und gewann auf diese ruhige Art sehr sicher.

Sehr dynamisch spielte Grigorij Moroz am siebten Brett. Er gewann für zwei Bauern eine Figur von Pieter von Ginkel und stand eigentlich gut. Als er allerdings noch einen dritten Bauern verlor, war seine Stellung nicht mehr zu halten.

Am achten Brett spielte Raimund Kampe gegen Helmut Luther eine solide Partie. Das sichere Remis war nie gefährdet und verdient. Der SC SW Nürnberg hatte damit allerdings vier Punkte erreicht und das Mannschaftsremis sicher.

Die Entscheidung fiel dann am dritten Brett. Alexander Nöckler hatte gegen Karsten Bunk eigentlich eine aussichtsreiche Stellung erreicht. Leider unterlief in ein taktischer Fehler, der einen ganzen Turm und damit die Partie kostete.

Die beiden Spitzenbretter auf Weidner Seite enttäuschten nicht. Mark Lorenz spielte am zweiten Brett gegen Richard Saathoff eine starke Partie in der sich der Nürnberger im Endspiel aber glücklich ins Remis retten konnte.

Ein Klasse für sich war wieder einmal Fide-Meister Mladen Dvornic an Brett eins. Er nahm Klaus Meulner im Mittelspiel einen Bauern ab, baute den kleinen Vorteil kontinuierlich aus und zwang den Nürnberger schließlich zur Aufgabe.

Mit 5,5 : 2,5 fiel der Nürnberger Sieg etwas zu hoch aus. Der SK 07 ist allerdings gewarnt. In der Regionalliga werden auch kleine Fehler sofort bestraft. Der Klassenerhalt wird kein Selbstläufer.