Josef Kanewski gewinnt

Der Schachklub Weiden 1907 e.V. spielte am Samstag, dem 03. Oktober 2020, zum 25. Mal den Albert-Jocham-Pokal aus. Das Turnier war trotz Corona-Auflagen gut besucht. Josef Wiesend, der Vorsitzende des SK 07, konnte 15 Spieler begrüßen.

 

 Vor dem Start der ersten Runde erinnerte der Vorsitzende des SK 07 kurz an den Namensgeber des Turniers, Albert Jocham, der viele Jahre die Schachabteilung des TSV-Detag Weiden geführt hatte und übergab dann an Kurt Vogel, der das Turnier - computergestützt - leitete.

 

Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System mit je 15 Minuten Bedenkzeit.Bereits in den ersten Runden waren die Partien hart umkämpft und es gab Überraschungen:

 

 So konnte sich der Jugendliche Johannes Denz mit den schwarzen Steinen überraschend gegen Grigorij Moroz, einen Stammspieler der 1. Mannschaft durchsetzen. In der zweiten Runde behielten allerdings die Favoriten die Oberhand.

 In der dritten Runde traf Vorjahressieger Alexander Nöckler auf den stärksten Spieler des SK07, Fide-Meister Mladen Dvornic, und trotzte ihm ein Remis ab.

 Das Spitzenspiel der vierten Runde Josef Kanewski gegen Mladen Dvornic entschied allerdings der Fide-Meister für sich und übernahm mit einem halben Punkt Vorsprung vor Kanewski und Nöckler die alleinige Tabellenführung.

 In der fünften Runde konnte Josef Kanewski  Alexander Nöckler besiegen und belegte damit hinter Dvornic den zweiten Platz.

 Ein sehr starkes Turnier spielte der Mannschaftsführer der 1. Mannschaft, Josef Schlaffer. Sein Sieg in der sechsten Runde gegen Alexander Nöckler sicherte ihm einen Spitzenplatz hinter Josef Kanewski und Mladen Dvornic, die ihre Partien ebenfalls souverän gewannen.

 Vor der siebten und letzten Runde sah alles nach einem Sieg von Fide-Meister Dvornic aus. Er führte weiterhin mit einem halben Punkt Vorsprung vor Josef Kanewski und ein Remis hätte ihm, aufgrund der besseren Wertung, zum Pokalgewinn gereicht. Aber wie bereits erwähnt, Josef Schlaffer hatte eine Sternstunde. Mit den schwarzen Steinen brachte er Fide-Meister Mladen Dvornic in Bedrängnis und konnte im Endspiel dem Meister die einzige Niederlage in diesem Turnier beibringen.

 Da Josef Kanewski seine Hausaufgaben gegen Stefan Dziallas meisterte und den vollen Punkt einfuhr, konnte er sich den Pokal sichern.

Nach sieben Runden ergab sich folgender Endstand:

  1. Josef Kanewski                                   6    Punkte
  2. Mladen Dvornic                                  5,5 Punkte
  3. Josef Schlaffer                                     5    Punkte
  4. Alexander Nöckler                              4,5 Punkte
  5. Johannes Denz                                    4    Punkte (Buchholzwertung 24,5)
  6. Stefan Dziallas                                    4    Punkte (Buchholzwertung 24,0)
  7. Andreas Kaltschmidt                           4   Punkte (Buchholzwertung 21,0)

 vor weiteren acht Spielern.

 Die Jugendwertung gewann Johannes Denz mit vier Punkten vor Oliver Nemcsok mit drei Punkten.

Der Vereinsvorsitzende bedankte er sich anschließend beim Turnierleiter mit einem kleinen Präsent. Allen Spielern sprach er für den fairen und spannenden Turnierverlauf Dank und Anerkennung aus.

 Anschließend überreichte er den Albert-Jocham-Pokal 2020 an Josef Kanewski.

 Die übrigen Teilnehmer erhielten Sachpreise.

 Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus endete die gelungene Veranstaltung.

 

 

 

 

Schachklub Weiden

Saison 2019/2020 mit Licht und Schatten

 

Mit fünfmonatiger Verspätung endete am Sonntag, dem 20.09.2020, sowohl in der Oberpfalzliga als auch in der Bezirksliga Nord die durch Covid-19 geprägte, denkwürdige Schachsaison 2019/20.

Obwohl die 1. Mannschaft bereits am vorletzten Spieltag einen sicheren Mittelfeldplatz erspielt hatte, wollte man sich gegen den kommenden Meister, den SK Kelheim II, keine Blöße geben und sich nach Kräften wehren.

Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste aus Kelheim. Am achten Brett geriet Josef Wiesend gegen Martin Blodig in einen gefährlichen Angriff, der schließlich eine ganze Figur kostete. Nach erzwungenen Damentausch musste der Weidner die Stellung aufgeben.

Keinen Sieger gab es am sechsten Brett. Josef Schlaffer hatte zwar geringen Vorteil, er nahm a das Remisangebot seines Gegners, Jakob Waldmüller, zur Sicherheit aber an.

Kurz darauf bauten die Gäste ihren Vorsprung am fünften Brett aus. Christoph Sanner übersah in schwieriger Stellung ein Schach und verlor einen Springer. Johannes Müller verwertete seinen Vorteil sicher.

Als auch noch Alexander Nöckler gegen Stephan Baur am vierten Brett in einen Mattangriff geriet und entscheidend Material verlor, schien der Wettkampf für den Favoriten gelaufen. Er führte mit drei Punkten Vorsprung.

Der vierte Punkt und damit das Mannschaftsremis für die Gäste resultierte aus dem Ergebnis am zweiten Brett. Hier musste Rudolf Hlavac sich in schlechter Stellung gegen Pascal Grafl in ein Dauerschach retten, um den halben Punkt zu behalten.

Der Wettkampf schien beim Stande von 4:1 für die Gäste gelaufen. Aber jetzt konterte der SK 07. Am dritten Brett kam Josef Kanewski gegen Florian Gold zu einem Mattangriff. Der Kelheimer fand keine Verteidigung und erlag einen sehenswerten Epauletten-Matt.

Auch am ersten Brett hatte Fide-Meister Mladen Dvornic gegen Bernhard Schmid geringe Vorteile in einem Springerendspiel erzielt. Mit großer Vorausplanung konnte er schließlich unter Bauernopfer den Springer seines Gegners am Rande einschließen, worauf dieser die Segel strich. Plötzlich waren die Gastgeber mit nur noch einen Punkt Rückstand den Kelheimern dicht auf den Fersen.

Es Unentschieden im Wettkampf war durchaus noch möglich, da Raimund Kampe am siebten Brett ein Turmendspiel mit Mehrbauern gegen Stefan Schiller bestritt. Mit Glück und Geschick konnte der Kelheimer trotz schlechter Stellung noch den halben Punkt retten, so dass der neue Meister, der SK Kelheim II, mit 4,5 : 3,5 die Punkte mitnahm.

 

Bezirksliga Nord

Knappe Niederlage gegen die Schachfreunde Roding

Im letzten Spiel der Saison trat die 2. Mannschaft des SK 07 bei den Schachfreunden in Roding an. Es ging um nichts weniger als den Klassenerhalt.

Der SK 07 startete gut. Am achten Brett konnte Oliver Nemcsok seinen Gegner Willi Reisinger mattsetzen.

Leider übersah Rainer Poß am zweiten Brett kurz darauf eine Springergabel von Markus Hessler. Das Spiel war wieder offen.

Die nächsten Partien sahen keinen Sieger. Sowohl Andreas Kaltschmidt am dritten Brett, als auch Arthur Scheck am sechsten Brett mussten ihre Stellungen gegen Wolfgang Meier und Jürgen Schwarzfischer remis geben.

Dann gingen die Gastgeber in Führung. Am siebten Brett verlor Helmut Kastenmeier gegen Andreas Heeb die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) und konnte die Stellung nicht mehr halten.

Am fünften Brett gaben sich Stefan Dziallas und Manfred Burgard bei gleicher Stellung mit jeweils einen halben Punkt zufrieden.

Dann wurde es noch einmal spannend. Am ersten Brett gewann Johann Schmidt gegen den starken Shpend Berisha eine ganze Figur und damit die Partie. Die Weidner hatten beim Stande von 3,5 : 3,5 ausgeglichen.

Entscheiden musste die letzte noch laufende Partie am vierten Brett zwischen Martin Hladik und Anton Gschwendner, die eigentlich noch ausgeglichen stand. Die Entscheidung kam dann allerdings überraschend und sehr unglücklich für die Weidner. Ein Versehen kostete den SK-Spieler einen ganzen Turm und die Partie.

Nach dieser Niederlage wird die zweite Mannschaft in der nächsten Saison wohl in der Kreisliga I antreten müssen.

Schachklub Weiden

mit wichtigem 4,5 : 3,5 Sieg

 

Oberpfalzliga

Am Sonntag, dem 01.03.2020, hatte die erste Mannschaft des SK 07 in der Oberpfalzliga die zweite Mannschaft des SC Bad Kötzting zu Gast. Wieder ein sehr wichtiges Spiel im Hinblick auf den Klassenerhalt. Entsprechend zurückhalten agierten die Mannschaften zu Beginn des Wettkampfes.

Am siebten Brett einigten sich Mannschaftsführer Josef Schlaffer und Peter Oberberger bei unklarer Stellung auf ein Remis.

Am dritten Brett lief es für die Heimmannschaft besser. Josef Kanewski reichte schon in der Eröffnung gegen Ludwig Kern eine Druckstellung, die er ständig verbessern konnte. Nach Materialverlusten im Endspiel gab der SC-Spieler auf.

Am zweiten Brett hatte es Rudolf Hlavac mit seinem Landsmann Karel Novacek zu tun. Hier konnte keiner der Spieler einen Vorteil erringen, so dass der Punkt schließlich geteilt wurde.

Fide-Meister Mladen Dvornic traf am ersten Brett auf Martin Simet. Er erreichte das bessere Endspiel mit zwei Läufern gegen zwei Springer auf Seiten des Gegners. Nach taktischen Fehler des Kötztingers konnte er einen entfernten Freibauern bilden, den er sicher zum Sieg führte.

Für den vierten Punkt und damit das Mannschaftsremis sorgte Alexander Nöckler am vierten Brett. Er erreichte gegen Wolfgang Mühlbauer im Mittelspiel leichte Vorteile, die er im Endspiel sicher verwertete.

Leider verlor im Anschluss daran Christoph Sanner am sechsten Brett. Eigentlich hatte er gegen Roland Janka eine gute Stellung mit Mehrbauern und stand auf Gewinn. Ein Fehlzug führte dann allerdings zu Bauern- und Spielverlust.

Überraschender Weise wurde es noch einmal spannend. Denn auch Raimund Kampe am achten Brett gab seine Vorteile wieder her. Christian Gogeissl gewann zwei Bauern und damit auch die Partie.

Beim Stande von 4:3 für den SK Weiden 07 musste damit die letzte noch laufende Partie über Remis oder Sieg entscheiden.

Gerd Birner hatte es hier am fünften Brett mit Eduard Graf zu tun. Der Weidner war schon früh in Zeitnot geraten und musste hart ums Remis kämpfen da er sehr schlecht stand. Im Endspiel kippte aber die Stellung zu Gunsten des SK 07. Gerd Birner hatte plötzlich Mehrbauer und zwei Läufern gegen den Turm seines Gegners auf dem Brett und stand vor dem Sieg. Angesichts seiner großen Zeitnot konnte er den Vorteil aber nicht nutzen und musste zum Remis abwickeln.

Zwar knapp und etwas glücklich blieben damit zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt in Weiden.

 

Bezirksliga Nord

Keine Chance gegen SC Windischeschenbach II

Ein schweres Auswärtsspiel hatte die 2. Mannschaft des SK 07 beim SC Windischeschenbach II zu bestreiten. Die Heimmannschaft war klarer Favorit und ließ auch nichts anbrennen.

Am sechsten Brett geriet Helmut Kastenmeier in einen schweren Angriff von Rudolf Schicker und musste bald die Segel streichen.

Andreas Kaltschmidt erzielte am dritten Brett einen halben Punkt. Gegen Stefan Simmerl konnte er seine Stellung ausgeglichen halten.

Dann ging der Gastgeber mit zwei Punkten in Führung. Am achten Brett verlor Oliver Nemcsok gegen Siegfried Stelzer mehrere Bauern und musste aufgeben.

Stark spielte Kurt Vogel am vierten Brett gegen Michael Betz. Bei gleicher Stellung verdiente er sich verdienten den halben Punkt.

Für den vierten Punkt der Heimmannschaft sorgte der jüngste Spieler des SC Windischeschenbach, Milo Müller. Mit starkem Spiel ließ er Herbert Brieger keine Chance und gewann am achten Brett sicher.

Grigorij Moroz  erzielte danach am  ersten Brett gegen Bedrich Prochazka einen Achtungs-erfolg. Es gelang ihm die Stellung gegen den gegnerischen Spitzenspieler im Gleichgewicht zu halten und ein sicheres Remis zu erreichen.

Den einzigen Sieg für die Weidner fuhr Mannschaftsführer Rainer Poß am zweiten Brett ein. Er gewann im Mittelspiel gegen Miroslav Steimar zwei Bauern und zwang seinen Gegner zur Aufgabe.

Erfreulich war auch, dass Arthur Scheck am fünften Brett gegen die starke Elsbeth Horther-Schneider seine Stellung remis halten konnte.

Trotzdem war es eine klare Angelegenheit für die Heimmannschaft. Auch in der Höhe verdient gewann sie mit 5:3 sicher. Der SK 07 wird seine Punkte zum Klassenerhalt wohl im nächsten Spiel gegen das Tabellenschlusslicht, dem SK Schwandorf II, holen müssen.

 

Schachklub Weiden

sichert Oberpfalzliga

 

Am Sonntag, dem 13.09.2020, nahmen die Schachligen ihren im März durch Corona unterbrochenen Spielbetrieb wieder auf. Die erste Mannschaft des SK 07 reiste in der Oberpfalzliga zum vorletzten Saisonspiel nach Regensburg zur Turnerschaft, beim direkten Abstiegskonkurrenten ein so genanntes Vier-Punkte-Spiel um den Klassenerhalt. Entsprechend zurückhalten agierten die Mannschaften zu Beginn des Wettkampfes.

Die beiden wohl stärksten Spieler der Liga, Dr. Pavel Novak und Fide-Meister Mladen Dvornic am ersten Brett einigten sich schnell auf ein „Großmeisterremis.

Danach übernahmen aber die Gäste das Kommando. Am siebten Brett gelang es Raimund Kampe gegen Klaus Irrgang einen Angriff zu starten, der ihm entscheidenden Materialgewinn und den vollen Punkt bescherte.

Auch Johann Schmidt erspielte am sechsten Brett einen überzeugenden Sieg. Schon in der Eröffnung erlangte er gegen Dr. Dieter Braun Stellungsvorteil und gewann schließlich eine Figur. Der SK 07 hatte damit zwei Punkte Vorsprung.

Davon motiviert, konnte Andreas Kaltschmidt seine kritische Stellung gegen Konrad Pawlak konsolidieren. Einen verlorenen Bauern gewann er zurück und schaffte es anschließend seinen Gegner weitere Bauern abzujagen, so dass dieser die Waffen streckte.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Gastgeber keimte am vierten Brett auf. Hier war Josef Schlaffer gegen Eduard Krementschutzkij in eine passive Stellung geraten, in der Materialverlust unvermeidlich war. Die Regensburger kamen auf wieder auf zwei Punkte heran.

Aber am fünften Brett machte dann Grigorij Moroz alles klar. Mit sicherem Spiel nahm er Erich Zoll einen Bauern nach dem anderen ab und sorgte so dafür, dass sein Gegner die Partie nicht weiterspielen wollte. Der SK Weiden hatte damit 4,5 Punkte erreicht, der Mannschaftssieg war in trockenen Tüchern.

Der Ärger war deshalb nicht groß, als Josef Kanewski am zweiten Brett gegen Marcus Ließ seine eigentlich gute Stellung verdarb. Nach einem Fehlabtausch geriet er in einem Mattangriff und musste die Segel streichen.

Der Endstand von 5:3 für den SK Weiden resultierte aus der Begegnung am dritten Brett. Hier gaben Alexander Nöckler und Andreas Bassermann ihre ausgeglichene Stellung remis.

Mit diesem Sieg hat der SK 07 ein ausgeglichenes Punktverhältnis und rückte sogar auf dem vierten Tabellenplatz vor. Der Erhalt der Oberpfalzliga ist damit für die nächste Saison gesichert.

 

Bezirksliga Nord

Klare Niederlage gegen starken SK Schwandorf II

Ein schweres Heimspiel hatte die 2. Mannschaft des SK 07 gegen den SK Schwandorf II zu bestreiten. Auch hier ging es um den Klassenerhalt und die Schwandorfer traten mit einer sehr starken Truppe an.

Trotzdem gingen die Weidner in Führung. Am achten Brett griff Oliver Nemcsok seinen Gegner Dominik Helbling entscheidend an und konnte matt setzen. Das sollte allerdings der einzige Sieg für die 2. Mannschaft bleiben.

An den Brettern sechs und sieben konnten  Helmut Kastenmeier und Herbert Brieger gegen die nominell viel stärkeren Gegner, Guido Wagner und Karlheinz Obermeier, jeweils beachtenswert Remis erzielen, damit hatte der SK 07 sein Pulver aber verschossen.

An den Brettern drei und vier verloren Martin Hladik und Stefan Dziallas gegen Oliver Schmidt und Maximilian Stöckl in schwieriger Stellung zuerst Bauern und dann die Partien.

Am zweiten Brett drang der Angriff von Karina Hofmann gegen Daniel Scharf nicht durch und auch am fünften Brett musste Artur Scheck nach Bauernverlusten gegen Erst Dotzauer aufgeben. Die Schwandorfer hatten damit fünf Punkte erreicht und den Sieg eingefahren.

Die letzte noch laufende Partie an Brett eins, zwischen Rainer Poß und Eric Steger endete bei ausgeglichener Stellung mit einem Remis.

Nach der deutlichen 2,5:5,5-Niederlage kann nur noch ein Sieg in Roding beim letzten Saisonspiel die 2. Mannschaft vor einem Abstieg in die Kreisliga retten.

 

Schachklub Weiden

gelingt großer Schritt zum Klassenerhalt

 

Oberpfalzliga

Am Sonntag, dem 09.02.2020, trat die erste Mannschaft des SK 07 in der Oberpfalzliga bei einem der direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, der zweiten Mannschaft des SC Bavaria Regensburg an. Die Weidner hatten - erstmalig in der Saison - die beste Aufstellung zur Verfügung und erwischten einen Superstart.

Christoph Sanner am sechsten Brett gelang es, den gegnerischen Mannschaftsführer, Dr. Martin Brüll, im Mittelspiel zwei Bauern abzuluchsen und er verwertete diesen Vorteil sicher.

Auch Gerd Birner am fünften Brett hatte einen guten Tag erwischt. Schon nach kurzer Spielzeit brachte er Ian Ott in Bedrängnis, gewann Bauern und schließlich die Partie.

Überraschend schnell hatten die Gäste aus Weiden die Führung - und das gleich mit zwei Punkten Vorsprung - übernommen. Sie schalteten jetzt einen Gang zurück.

Dr. Martin Hofmann gab seine unklare Stellung am achten Brett gegen Thomas Jobst aufgrund des Spielstandes remis. Seinem Beispiel folgte Alexander Nöckler am vierten Brett. Auch er teilte mit Reiner Born, allerdings nach spannenden Spielverlauf, den Punkt.

Den vierten Punkt und damit das Mannschaftsremis erzielte Mannschaftsführer Josef Schlaffer am siebten Brett. Mit konzentrierten Spiel hatte er seinen Gegner, Elias Brüll, in Schwierigkeiten gebracht, nach Materialverlust gab dieser auf.

Am dritten Brett hatte Josef Kanewski gegen Werner Paskuy zwar einen Bauern mehr, im Endspiel verteidigte sich ein Gegner aber geschickt, so das der SK-Spieler ins Remis einwilligen musste. Da damit allerdings der Mannschaftssieg geschafft war, hielt sich die Enttäuschung der SK-Spieler in Grenzen.

Fide-Meister Mladen Dvornic am ersten Brett spielte wieder eine hervorragende Partie. Eric Gabler konnte sich allerdings trotz Bauernverlust aber in ein Turmendspiel retten, das der Meister nicht gewinnen konnte. Ein Achtungserfolg für den Regensburger Spitzenspieler.

Für den klaren Endstand von 6:2 für den SK Weiden 07 sorgte Rudolf Hlavac am zweiten Brett gegen Wolfgang Bunk. Ihm gelang es in einem komplizierten Endspiel einen Bauern zur Dame zu führen.

Mit dieser starken Leistung, dem zweiten Sieg in Folge, schaffte es der SK 07 nach verkorksten Saisonstart erstmalig die Abstiegsränge zu verlassen. Erfreulich ist, dass kein Spieler seine Partie verlor. Am nächsten Spieltag, dem 01.03.2020, kann der SK 07 gegen die 2. des SC Bad Kötzting bei ähnlich guter Leistung den Klassenerhalt hoffentlich endgültig sichern.

 

Bezirksliga Nord – Rückschlag für die 2. Mannschaft

 Im Heimspiel gegen den SC Sulzbach-Rosenberg hatte sich die zweite Mannschaft des SK 07 viel vorgenommen. Man rechnete sich durchaus Chancen gegen den SC aus. Aber es sollte anders kommen.

Zunächst lief es nicht schlecht. Am achten Brett schaffte der jüngste Weidner, Oliver Nemcsok, ein sicheres Remis gegen Dieter Margraf und erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen.

Am fünften Brett tauchten allerdings kurz darauf erste Schwierigkeiten auf. In verlorener Stellung musste Andreas Kaltschmidt alles riskieren, um noch Gegenspiel zu haben. Christian Herrmann verteidigte seine gewonnene Stellung aber geschickt und siegte verdient.

Noch hielten die Gastgeber den Wettkampf offen. Am sechsten Brett gewann Karina Hofmann gegen Peter Weszka im Mittelspiel eine Figur und sorgte für den Ausgleich. Danach riss allerding beim SK 07 der Faden.

Mannschaftsführer Rainer Poß geriet gegen Lukas Pilhöfer am vierten Brett in eine hoffnungslose Lage und gab nach Figurenverlust auf.

Auch Stefan Dziallas stand am siebten Brett nach Materialverlusten gegen Michael Sperber auf verlorenen Posten. Im Handumdrehen hatte der SC Sulzbach-Rosenberg zwei volle Punkte Vorsprung herausgearbeitet.

Mit dieser Führung im Rücken spielten die Spitzenbrett der Gäste betont sicher. Grigorij Moroz am  ersten Brett und Johann Schmidt am zweiten Brett mussten die Punkte mit Klaus Frieser und Michael Frey teilen, was bereits zum Mannschaftssieg der Gäste ausreichte.

In Bild passte, dass schließlich auch noch Raimund Kampe am dritten Brett in ein Mattnetz seines Gegners, Andreas Hennig, geriet und den vollen Punkt abgab.

Der Mannschaftskampf war damit klar verloren. Nach der starken Leistung der Gäste war ihr Sieg mit 5,5 : 2,5 redlich verdient. Der SK 07 wird die noch nötigen Punkte im Abstiegskampf in den verbleibenden drei Begegnungen holen müssen.