2. Mannschaft gewinnt in Schwandorf kurios

 

Am Sonntag, dem 18.02.2024, reiste die 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I zur 3. des SK Schwandorf und erwarteten ein schweres Spiel. Doch es sollte anders kommen.

Der Gegner von Andreas Binder am 3. Brett, Dominik Helbling war nicht da, wurde aber trotzdem aufgestellt. Die Schwandorfer gingen ins Risiko und verzichteten auf ein Aufrücken.

Als die in den Regeln vorgeschriebene Wartezeit von 30 Minuten nach offiziellen Spielbeginn um 09.30 Uhr abgelaufen war, und das dritte Brett noch immer unbesetzt war, hatte unsere 2. Mannschaft schon 4 Punkte und damit den Kampf gewonnen. Aus Freude am Spiel wurde trotzdem weitergekämpft.

Am sechsten Brett gaben Herbert Brieger und Emilian Jambreck ihre gleichwertige Stellung remis.

Am vierten Brett gewann Stefan Dziallas im Endspiel den Springer von Tom Paulus und damit die Partie.

Am fünften Brett konnte Arthur Scheck seinen Gegner Erik Henning im Mittelspiel einen ganzen Turm abluchsen und ließ sich diesen Vorteil natürlich nicht mehr nehmen.

Dann machte der SK Schwandorf seinen ersten vollen Punkt. Am zweiten Brett verlor Rainer Poß nach Kombination von Bernd Eichinger eine Figur und damit die Partie.

Am ersten Brett spielte Grigorij Moroz eine starke Partie gegen Dr. Anna Barat (DWZ 2055) und verdiente sich ein gerechtes Remis.

Da nur die ersten beiden Bretter regulär gewertet wurden, gewann der SK 07 damit mit 4,5 : 1,5 Punkten und hat aufgrund der überraschenden Heimniederlage der SF Haselmühl/Amberg II gegen den SV Oberviechtach II nach Brettpunkten die Tabellenführung übernommen.

 

 

SK Weiden 07 gewinnt knapp gegen die  SF Haselmühl/Amberg

 

Am Sonntag, dem 04.02.2024, hatte der SK 07 in der  Oberpfalzliga die Schachfreunde Haselmühl/Amberg zu gast. Der SK 07 hatte einige Ausfälle zu verkraften und ging mit gemischten Gefühlen in das Match. Aber die Nachrücker aus der 2. Mannschaft zeigten, dass sie auch in der Oberpfalzliga mithalten können.

Am siebten Brett brachte Martin Hladik seinen Gegner, Anatoli Vinogradov, schon im Mittelspiel in Zeitnot. Das sollte sich im Endspiel auszahlen. Der Weidner schaffte es den Amberger ein paar unschöne Doppelbauern zu verpassen und gewann die danach vorteilhafte Stellung sicher. Die Gastgeber führten.

Auch am sechsten Brett sah es gut aus für den SK 07. Raimund Kampe hatte Jürgen Zeitler unter Kontrolle aber der Amberger verteidigte sich zäh und konnte schließlich mit einem unerwarteten Dauerschach das Remis retten.

Am vierten Brett gelang den Gästen anschließend der Ausgleich. Christoph Sanner hatte gegen Wolfgang Reindl zu viel riskiert. Nach einem unkorrekten Opfer setzte sich der Amberger Routinier sicher durch.

Am achten Brett gelang der Heimmannschaft der nächste volle Punkt. Der Gegner von Kurt Vogel, Gerhard Schindzielorz, hatte ebenfalls riskant gespielt. Um Angriff zu erhalten hatte er Material geopfert, Vogel verteidigte sich aber geschickt siegte sicher.

Mannschaftsführer Josef Schlaffer hatte am fünften Brett baute den Vorsprung dann auf zwei Punkte aus. Steffen Bauer hatte das Bauernendspiel falsch eingeschätzt und hatte nach Damen-tausch das deutlich schlechtere Spiel, das er nicht halten konnte.

Für den vierten Punkt der Weidner sorgte Alexander Nöckler, der am zweiten Brett mit Heinrich Däubler den vielleicht unangenehmsten Gegner hatte. Aber der Weidner kämpfte verbissen und es gelang ihm mit sehenswertem Endspiel seinen starken Widersacher einen halben Punkt abzunehmen. Das Mannschaftsremis war damit sicher.

Am dritten Brett gelang es den Ambergern nochmal zu verkürzen. Rudolf Hlavac hatte im Mittelspiel einen Bauern verloren, Gerhard Franz zeigte, dass ihm dieser kleine Vorteil zum Gewinn ausreicht.

Damit kam es auf die letzte noch laufende Partie am ersten Brett an. Hier hatte Fide-Meister Mladen Dvornic eigentlich alles im Griff. Er hatte gegen Gerald Rösch eine Figur gewonnen und stand deutlich auf Gewinn. Doch es sollte anders kommen. Vielleicht ließ die Konzentration beim Meister in gewonnener Stellung etwas nach, einige schwächere Züge später war sein Vorteil dahin. Das danach aber noch sichere Remis reichte zum knappen 4,5 : 3,5 Sieg für den SK 07.

Erstaunlicher Weise ist der SK 07 damit auch nach der fünften Rund noch an der Tabellenspitze der Oberpfalzliga. Aber noch stehen die schwersten Gegner aus.

 

 

2. Mannschaft bei SF Roding II ohne Mühe

 

Am Sonntag, dem 10.12.2023, reiste die 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I zu den Schachfreunden Roding II. Der Gastgeber hatte erhebliche Aufstellungssorgen und konnte das sechste Brett nicht besetzen. Herbert Brieger bekam, zu seinem Leidwesen, den Punkt kampflos.

Die erste Entscheidung fiel am vierten Brett. Hier gewann Omar Mammadrahimli gegen Ramona Schwarzfischer eine Figur und sicherte den Punkt souverän.

Auch am fünften Brett hatte Arthur Scheck mit Andreas Schwarzfischer keine großen Probleme. Er konnte die gegnerische Dame für nur zwei leichte Figuren erbeuten und ließ den Rodinger danach keine Chance.

Auch am dritten Brett lief es im Sinne des SK 07. Stefan Dziallas kam mit seiner Larsen-Eröffnung bereits sehr gut gegen Willi Reisinger ins Spiel. Häufte weitere positionelle Vorteile an, die schließlich zum entscheidenden Materialgewinn führten. Beim Stande von 0:4 für den SK 07 war damit der Mannschaftssieg eingefahren.

Schwere Arbeit hatte Andreas Binder am ersten Brett gegen Jürgen Schwarzfischer zu verrichten. Der Weidner war in eine defensive Stellung geraten und musste sich im Endspiel gegen verbundene Freibauern verteidigen. Der Weidner schaffte es aber die Bauern durch eine Blockade zu entschärften und fuhr ein sicheres Remis ein.

Die letzte noch laufende Partie am zweiten Brett, Kurt Vogel gegen Bernhard Schwarzfischer, war lange im Gleichgewicht. Im späten Mittelspiel konnte Kurt Vogel jedoch seine Türme auf der f-Linie verdoppeln. Ein geschickter Figurentausch auf dem Feld e 4 mit anschließenden Läuferangriff auf die Dame brachte dann die Entscheidung. Um die Dame zu retten musste der Rodinger eine Figur opfern und gab bald danach auf.

Gegen die geschwächten Rodinger gelang damit der II. des SK 07 ein deutlicher Erfolg mit 5,5 Punkten.

 

 

SK Weiden 07 mit Fehlstart ins neue Jahr

 

Am Sonntag, dem 14.01.2024, musste der SK 07 in der  Oberpfalzliga zur 2. Mannschaft des SC Windischeschenbach reisen. Beim Lokalrivalen war natürlich ein schweres Spiel zu erwarten und wegen Ausfall von Fide-Meister Mladen Dvornic konnte der SK nicht in bester Besetzung antreten.

Der Mannschaftskampf begann ruhig. Am vierten Brett traf Dr. Martin Hofmann auf den beim SK Weiden ausgebildeten Jugendspieler, Johannes Denz. Johannes zeigte, dass er in den Jahren beim SC viel gelernt hatte und holte ein sicheres Remis gegen seinen nach Wertungszahl überlegenen Gegner.

Auch das siebte Brett sah keinen Sieger. Grigorij Moroz und Rudolf Schicker sahen nach einer Abtauschserie keinerlei Gewinnchancen und gaben ihre Stellung remis.

Am ersten Brett zeigte Mark Lorenz für den SK 07 wieder eine starke Leistung. Er häufte gegen Bedrich Prochazka kleine Vorteile an, die er im Bauernendspiel sehenswert zum vollen Punkt verwertete. Der SK 07 ging damit in Führung.

Auch am achten Brett hatte es Peter Scholzuk mit Michael Betz zu tun. Der Weidner kam bald ins Hintertreffen, verlor einen Bauern und hatte eine schlechte Stellung. Um Gegenspiel zu erhalten riskierte er alles, opferte eine Qualität, konnte die Partie aber nicht halten.

Nach dem Ausgleich hatte der SK 07 sein Pulver verschossen.

Am dritten Brett kam Rudolf Hlavac gegen Jürgen Zant in einen Königsangriff, den er nicht verteidigen konnte und verlor. Am zweiten Brett zeigte der Jugendliche Milo Müller auf Seiten des SC sein Klasse. Er brachte Alexander Nöckler zwar erst im Endspiel in Verlegenheit, gewann aber nach einen unglücklichen Turmtausch sicher.

Der Mannschaftskampf war damit entschieden, da der SK 07 in den letzten beiden Partien zwei Siege für ein Unentschieden gebraucht hätte. Das lag aber in weiter Ferne.

Mannschaftsführer Josef Schlaffer hatte am sechsten Brett gegen Elsbeth Horther-Schneider eigentlich eine verlorene Stellung auf den Brett, die er aber nach ein paar ungenauen Zügen seine Gegnerin noch überraschend ins Remis retten konnte.

Auch das fünfte Brett, Christoph Sanner gegen Stefan Simmerl endete schließlich mit einem Remis. Der neue Vorsitzende des SK 07 hatte zwar leichte Vorteile, die aber nicht zum Gewinn ausreichten. Die Heimmannschaft gewann sicher und verdient mit 5:3.

Nach der ersten Panne im vierten Spiel der neuen Saison ist der SK 07 wieder auf den Boden der harten Ligarealität angekommen. Die Weidner führen zwar noch die Tabelle der Liga mit 6:2 Punkten an, der SC Windischeschenbach und TSV Kareth-Lappersdorf II folgen jedoch punktgleich und die nächsten Spiele werden für den SK 07 sicher nicht leichter.

 

SK Weiden 07 gewinnt überzeugend

 

Am Sonntag, dem 03.12.2023, hatte der SK 07 in der  Oberpfalzliga die Mannschaft des TSV Kareth-Lappersdorf III zu Gast.

Die Weidner mussten berufsbedingt auf ihren besten Spieler, Fide-Meister Mladen Dvornic, verzichten, waren aber zuversichtlich gegen die dritte Mannschaft aus Lappersdorf bestehen zu können.

Der Mannschaftskampf begann lebhaft. Am siebten Brett erreichte Raimund Kampe gegen Siegfried Klimpel eine gute Stellung und konnte im Endspiel ein Mattnetz aufbauen, das seinen Gegner zur Aufgabe zwang.

Am ersten Brett hatte Mark Lorenz gegen Peter Kappl eine gute Stellung erreicht und bot ein taktisches Remis an, das der TSV-Spieler akzeptierte.

Auch am achten Brett gab es keinen Sieger. Peter Scholzuk und Lorenz Vogel waren beide in Zeitnot und gaben ihre gleichwertige Stellung ebenfalls remis.

Dann konnte der SK 07 seine Führung ausbauen. Grigorij Moroz hatte gegen Florian Häusler einen Bauern gewonnen, den er sicher verwertete.

Rudolf Hlavac spielte gegen Christian Enders am dritten Brett lange Zeit ohne nennenswerte Vorteile. Im Endspiel konnte er seinen Gegner aber einen Bauern abjagen und gewann die Partie sicher.

Der SK 07 hatte damit den vierten Punkt und das Mannschaftsremis sicher.

Für den Sieg sorgte Mannschaftsführer Josef Schlaffer. In der Zeitnotphase gelang es ihn gegen Heinrich Boldt eine Figur zu gewinnen, worauf den Lappersdorfer aufgab.

Für den sechsten Punkt sorgte Christoph Sanner. Er hatte mit Jürgen Rohrwild einen schwierigen Gegner und wie immer eine von Taktik geprägte Partie. Schließlich gelang ihn in wilder Stellung entscheidender Materialgewinn.

Das Endergebnis von 6,5 : 1,5 resultiert aus der Partie am zweiten Brett, Alexander Nöckler gegen Dr. Robert Weber. Der SK-Spieler hatte im Turmendspiel zwar einen Bauern weniger, brauchte den halben Punkt aber sicher über die Ziellinie.

Mit dem souveränen Sieg über das Schlusslicht, bleibt der SK Weiden 07 über den Jahreswechsel hinaus an der Spitze der Tabelle. Die kommenden Aufgaben in nächsten Jahr werden sicher schwieriger.