Schachklub Weiden

Kein Sieger im Spitzenspiel

 

In der Oberpfalzliga bleibt es spannend. Das Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und dem Ersten der Tabelle,  dem DJK Amberg und dem SK Weiden 07, am Sonntag, dem 19.02.2017 sah keinen Sieger.

Den schlechteren Start erwischten die Gäste aus Weiden. Christoph Sanner am siebten Brett verlor bei miserabler Stellung gegen Johann Ferstl eine Figur und musste aufgeben.

Es dauerte lange, bis der SK 07 den Ausgleich schaffte. Am zweiten Brett nutzte Rudolf Hlavac die Zeitnotphase von Gerald Rösch zum Spielgewinn, der als durchaus glücklich zu bezeichnen ist. Der Amberger hatte den Weidner im Mittelspiel nahe an einer Niederlage, konnte den Sack allerdings nicht schließen.

Betont sicher spielte wieder einmal Routinier Ernst Fischer am sechsten Brett. Er hielt den starken Jugendlichen Askri Samir auf Abstand und schaffte ein sicheres Remis.

Mehr Mühe hatte Mannschaftsführer Rainer Poß. Am achten Brett hatte er gegen Steffen Baumüller Bauern verloren und stand eigentlich auf Verlust. Sein Gegner ließ sich jedoch zu einem weiteren Bauerngewinn verleiten, der SK-Spieler entschlüpfte in ein Dauerschach und rettete so den halben Punkt.

Am fünften Brett brachte Gerd Birner den SK 07 danach in Führung. In extremer Zeitnot auf beiden Seiten machte Fabian Reinfelder den entscheidenden Fehler, verlor seine Dame und damit die Partie.

Einen schweren Stand hatte Josef Schlaffer gegen seinen ehemaligen Vereinskameraden. Am vierten Brett setzte ihm Daniel Ertl erheblich unter Druck. Nach Qualitätsverlust kam der Weidner nicht mehr ins Spiel und musste aufgeben. Damit stand es wieder unentschieden 3:3.

Eine sichere Bank war einmal mehr Fide-Meister Mladen Dvornic am ersten Brett. Im Bauernendspiel gegen Gerhard Franz gelang ihm der entscheidende Durchbruch. Als eine neue Dame auf Seiten des SK-Spielers nicht zu vermeiden war, gab der Amberger auf.

Der SK 07 hatte damit den vierten Punkt und das Mannschaftsremis sicher, dabei blieb es aber auch.

Am dritten Brett hoffte Grigorij Moroz vergeblich auf die Remisbreite der ungleichfarbigen Läufer. Wolfgang Reindl wies nach, dass seine Mehrbauern trotzdem zum Sieg ausreichten.

Mit der Punkteteilung bleibt in der Oberpfalzliga alles beim Alten. Der SK 07 führt punktgleich nur mit zwei Brettpunkten Vorsprung vor den Ambergern die Tabelle an. Der SK Kelheim büßte als Dritter mit einem Remis beim ASV Burglengenfeld ebenfalls einen Punkt ein.

  

Bezirksliga Nord

Eine starke Leistung zeigte die zweite Mannschaft des SK 07 im Kampf gegen das Tabellenschlusslicht, dem SV Oberviechtach II.

Nach schlechtem Start, Isjaslaw Stein verlor überraschend am fünften Brett gegen Markus Forster, fingen sich die Gastgeber.

Am zweiten Brett überspielte Johann Schmidt seinen Gegner, Peter Bauer, und sorgte für den Ausgleich.

Die nächsten Partien sahen keinen Sieger. Sowohl am dritten als auch am vierten Brett gaben Raimund Kampe und Andreas Kaltschmidt ihre Stellungen gegen Uwe Kamenz und Markus Hofstetter remis.

Danach sorgte am ersten Brett Alexander Nöckler für die erstmalige Führung des SK 07. Er gewann gegen Walter Voit sicher.

Den vierten Mannschaftspunkt holte Karina Hofmann am sechsten Brett in einem Turmendspiel gegen Josef Zwack.

Um den Sieg der Gastgeber zu sichern gab Eduard Lotter seine unklare Stellung gegen Christoph Bauer am achten Brett remis. Mit 4,5 Punkten stand damit der Sieg des SK 07 fest.

Für den Endstand sorgte Kurt Vogel am siebten Brett er konnte seinen Vorteil gegen Andreas Zinkl zum vollen Punkt verwerten.

 

Der mit dem 5,5 : 2,5 verschaffte sich die zweite Mannschaft des SK 07 etwas Luft im Abstiegskampf.

Schachklub Weiden

erobert mit Heimsieg die Tabellenspitze

 

Am Sonntag, dem 05.02.2017, hatte die erste Mannschaft des SK Weiden 07 in der Oberpfalzliga den SC Oberviechtach zu Gast. Die Weidner gingen als Favorit in das Treffen, traten aber trotzdem in bester Besetzung an und hatten schon bald das Glück des Tüchtigen.

Am dritten Brett unterlief den Oberviechtacher Johann Ruhland ein Fehlerzug. Grigorij Moroz sperrte die Dame seines Gegners mit dem Läufer ein, sie war verloren. Ruhland gab danach sofort auf.

Erneut sehr stark spielte Isjaslaw Stein am achten Brett. Seinen Angriff unter Figurenopfer hatte Markus Hofstetter nichts entgegenzusetzen, der SK 07 führte schon bald mit 2:0.

Am vierten Brett konnten die Gäste dann verkürzen. Josef Schlaffer musste sich eines starken Angriffs auf seinen Königsflügel erwehren. Nach einem schwächeren Verteidigungszug konnte Andreas Kühner seinen Läufer in die Königsstellung opfern und erhielt spielentscheidenden Vorteil.

Johann Schmidt am siebten Brett stellte aber schon bald den alten Abstand wieder her. Er gewann im Mittelspiel gegen Uwe Kamenz eine Figur, die er im Endspiel sicher verwertete.

Den vierten Punkt für die Gastgeber machte Gerd Birner am fünften Brett. Er hatte schon in der Eröffnung eine starke Stellung gegen Franz-Josef Gürtler erreicht die er ständig verbessern konnte. Nach unvermeidbaren Materialverlust gab der SV-Spieler schließlich auf.

Beim Stand von 4:1 für den SK 07 gelang Christoph Sanner am sechsten Brett dann der entscheidende Punkt. Seine Partie gegen Markus Lang stand lange Zeit auf Messersschneide. Doch der SK-Spieler hatte Glück, sein Gegner ließ eine günstige Gelegenheit aus und büßte danach sogar eine Figur ein. Der Mannschaftskampf war entschieden.

Am zweiten Brett konnte Rudolf Hlavac gegen Dr. Johannes Najjar mit Geschick remis halten und am  ersten Brett machte Fide-Meister Mladen Dvornic im Endspiel gegen den stark spielenden Andreas Zinkl auch in seinem fünften Spiel für den SK 07 seinen fünften vollen Punkt.

Mit 6,5:1,5 fiel der Sieg des SK 07 etwas zu hoch aus.

Da der SK Kelheim überraschend sein Heimspiel gegen den SC Furth i.W. verlor, führt der SK 07 jetzt punktgleich mit der DJK Amberg die Tabelle an. Am 19.02.2017 kommt es somit in der Oberpfalzliga zum Spitzenspiel, Erster gegen Zweiten.

  

Bezirksliga Nord

Nichts zu holen war dagegen für die zweite Mannschaft des SK 07 beim SC Windischeschenbach II.

Am achten Brett verlor der Jugendspieler Johannes Denz gegen Roman Völkl eine Figur und damit die Partie.

Am zweiten Brett musste sich Raimund Kampe dem starken Miroslav Steimar geschlagen geben und am vierten Brett kam Rainer Poß gegen Elsbeth Horther-Schneider nicht über ein Remis hinaus.

Am siebten Brett schaffte Arthur Scheck zwar dann eine Ergebnisverbesserung. Er gewann gegen Jürgen Schmola die Dame und damit die Partie. Aber schon bald stellte der SC den alten Abstand wieder her. Karina Hofmann musste am fünften Brett alles oder nichts spielen. In schlechter Stellung opferte sie eine Figur, Philip Denk ließ sich jedoch nicht überlisten und gewann verdient.

Die Partie am dritten Brett sah keinen Sieger. Andreas Kaltschmidt und Stefan Simmerl gaben ihre gleiche Stellung remis.

Die Gastgeber hatten beim Stande von 4:2 damit das Mannschaftsremis bereits sicher und als Kurt Vogel am sechsten Brett gegen Manfred Oppel ebenfalls in ein Remis einwilligen musste war der Mannschaftskampf für den SK 07 verloren.

Das Endergebnis resultierte aus der Partie am ersten Brett. Hier konnte Alexander Nöckler gegen den starken Bedrich Prochazka ein Remis erkämpfen.

Mit 5:3 blieben die Punkte aber in Windischeschenbach.

Das nächste Spiel, ein Heimspiel gegen das Schlusslicht, den SV Oberviechtach II, muss damit unbedingt gewonnen werden.

 

  

 

Schachklub Weiden

Knapper Sieg gegen den SC Furth im Wald

 

Am Sonntag, dem 04.12.2016, hatte die erste Mannschaft des SK Weiden 07 in der Oberpfalzliga den SC Furth im Wald zu Gast.

Die Begegnung begann mit einer Enttäuschung für die Gastgeber. Wegen eines kurzfristen Ausfalls konnte der SK 07 das achte Brett nicht besetzen, die Further führten kampflos.

Am zweiten und am sechsten Brett versuchten Grigorij Moroz und Ernst Fischer alles, um den Rückstand aufzuholen. Doch Stefan Rädlinger am zweiten und Franz Staffler am sechsten Brett, verteidigten sich zäh. Die SK-Spieler mussten letztlich ins Remis einwilligen, die Führung für die Further blieb zunächst erhalten.

Einmal mehr war es Fide-Meister Mladen Dvornic, der den Ausgleichspunkt schaffte. Am ersten Brett erzielte er Materialgewinn gegen Martin Vasicek, den er sicher verwertete. Damit stand der Mannschaftskampf 2:2.

Danach ging der SK 07 sogar in Führung. Gerd Birner nahm Peter Mühlbauer am fünften Brett in die Zange, und schaffte im Endspiel den vollen Punkt. Die Entscheidung im Mannschaftskampf musste somit in den verbliebenen drei Partien fallen.

Das siebende Brett sah keinen Sieger. Christoph Sanner erreichte gegen Tomas Vasicek ein schwieriges Endspiel mit Springern und Läufern, das die Remisbreite nicht überschritt.

Am zweiten Brett sah es nicht gut für den SK 07 aus. Hier war Rudolf Hlavac gegen Helmut Rohrmüller in eine schwierige Situation geraten. Der Further hatte einen Mehrbauern und sein Läufer schien den kurzbeinigen Springer des Weidners überlegen. Mit einer tief berechneten Kombination schaffte es der SK-Spieler jedoch die Leichtfiguren günstig zu tauschen und mit der Dame ein Dauerschach und damit das Remis herbeizuführen.

Mit erreichten vier Punkten war das Mannschaftsremis damit bereits im Trocken. Die noch laufende Partie am vierten Brett musste damit den Ausschlag über Sieg oder Remis geben.

Josef Schlaffer auf der Seite des SK 07 hatte Vorteile gegen Maximilian Riedl erzielt. In einem Turmendspiel hatte er Freibauern auf beiden Seiten des Bretts gebildet, die schwer aufzuhalten waren. Sein Problem war allerdings die Bedenkzeit. Während der Further noch über knapp 20 Minuten verfügte, war die Zeit des Weidners auf unter zwei Minuten geschrumpft.

Doch Josef Schlaffer behielt in der abschließenden Blitzschach-Phase die Nerven. Er schaffte es Türme und Bauern abzutauschen, so dass die Punkteteilung und damit der Weidner Sieg gerettet waren.

Die erste Mannschaft steckte den Ausfall ihres achten Spielers insgesamt gut weg und hält sich mit dem Sieg über die Winterpause in der Spitzengruppe der Oberpfalzliga.

  

Bezirksliga Nord

Die bisher punktlose zweite Mannschaft des SK 07 reiste im dritten Spiel der Saison zum TSV 1880 Schwandorf. Die Weidner traten in bester Aufstellung an und wollten zeigen, das ihr Aufstieg kein Zufall war. Sie begannen vielversprechend:

Am vierten Brett wickelte Isjaslaw Stein seine Stellung gegen Franz Beer in ein günstiges Endspiel ab, das er mustergültig gewann.

Am achten Brett erreichte Stefan Dziallas gegen Franz Ebenschwanger allerdings keine Vorteile und musste in die Punkteteilung einwilligen.

Kurz darauf erhöhte jedoch Rainer Poss am fünften Brett gegen Helmut Seebald den Vorsprung auf zwei volle Punkte. Im Endspiel gewann er entscheidende Bauern, so dass der Schwandorfer aufgeben musste.

Noch einmal keimte Hoffnung auf Seiten der Gastgeber auf. Am siebten Brett verlor Kurt Vogel gegen Peter Stark eine Figur und damit auch die Partie.

Danach ging es aber Schlag auf Schlag. Die Entscheidung zu Gunsten der Weidner fiel an den Brettern eins und zwei. An Brett eins konnte Alexander Nöckler gegen Dieter Wilschke die Dame gewinnen und am zweiten Brett hatte Johann Schmidt gegen Markus Zimmermann im Endspiel drei Bauern mehr, was den Gegnern das Weiterspielen verleitete.

Der Sieg des SK 07 stand damit fest. Am sechsten Brett einigten sich Karina Hofmann und Jens Vollath auf ein Remis.

Der Endstand resultiert aus der Partie am dritten Brett. Hier konnte Raimund Kampe, der zunächst gegen Josef Hauser in Nachteil gekommen war, seine Partie im Endspiel doch noch gewinnen.

Mit dem 2:6 Sieg haben die Weidner die Abstiegsränge verlassen und gehen beruhigt in die Winterpause.

 

 

 

Schachklub Weiden

bleibt nach knappen Sieg beim ASV Burglengenfeld weiter in der Spitzengruppe

 

Am Sonntag, dem 15.01.2017, reiste die erste Mannschaft des SK Weiden 07 in der Oberpfalzliga zum ASV Burglengenfeld. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre versprach die Begegnung einen spannenden Kampf. Die Weidner traten in bester Besetzung an und erwischten einen Traumstart.

Am ersten Brett kam Fide-Meister Mladen Dvornic im Mittelspiel gegen Marek Pokrupa in Vorteil und gewann sicher. Der vierte Punkt am ersten Brett in seinem vierten Spiel für den SK 07 weist den Fide-Meister als absoluten Ausnahmekönner aus und spricht für sich.

Auch am zweiten Brett lief es gut für den SK 07. Rudolf Hlavac hielt gegen den stärksten Spieler des ASV, Pavel Sott, seine Stellung lange Zeit ausgeglichen und als der Burglengenfelder im Endspiel einige ungenaue Züge machte, nutzte er seine Chance zum vollen Punkt.

Danach ging der SK 07 sogar mit 3:0 in Führung. Isjaslaw Stein hatte am achten Brett seinen Gegner, Carl-Philipp Karner sicher im Griff und gewann souverän.

Als alles nach einen klaren Sieg der Gäste aussah, machte die Heimmannschaft plötzlich Boden gut.

Am siebten Brett musste Johann Schmidt nach Materialverlust gegen Thomas Schindler aufgeben und am vierten Brett übersah Josef Schlaffer gegen Severin Kouba ein Opfer mit anschließender Mattkombination.

Der Mannschaftskampf war wieder offen.

Die Partie von Gerd Birner gegen Sebastian Bösl am fünften Brett kam nicht über die Remisbreite hinaus und sah – leistungsgerecht - keinen Sieger.

Beim Stand von 3,5 : 2,5 für den SK 07 gelang dann aber Christoph Sanner der entscheidende Punkt. In einem schwierigen Endspiel gegen Fred Mißbach gelang ihm ein Bauerndurchbruch, der zu einer neuen Dame führte. Der ASV-Spieler strich die Segel, mit 4,5 Punkten stand der Sieg des SK 07 fest.

Das Endergebnis resultiert aus der Partie am dritten Brett. Hier konnte Grigorij Moroz seine schwierige Stellung im Bauernendspiel gegen Reinhard Koller nicht halten.

Mit dem knappen Sieg bleibt der SK 07 mit nur einem Punkt Rückstand auf die führenden Kelheimer auf dem zweiten Tabellenplatz.

 

Bezirksliga Nord

In dieser Liga befindet sich die zweite Mannschaft des SK 07 weiterhin im Abstiegskampf.

Mit dem SC Erbendorf kam auch noch der Angstgegner der Weidner im vierten Spiel der Saison zum Heimspiel und ließ auch diesmal dem SK 07 keine Chance.

Die erste Entscheidung im Mannschaftskampf konnte der SK 07 zwar noch Remis gestalten, am vierten Brett teilten sich Rainer Poß und Michael Weiß den Punkt. Danach ging es aber Schlag auf Schlag.

Am fünften Brett übersah Kurt Vogel einen Doppelangriff mit Schachgebot und büßte eine Figur ein. Franz Weiß verwertete diesen Vorteil sicher.

Am ersten Brett geriet Ernst Fischer in einem Mattangriff von Dr. Markus Frischholz und musste ebenfalls aufgeben.

Am achten Brett verlor der Jugendspieler Johannes Denz zwei Bauern. Dr. Lorenz Weinberger ließ ihm danach nicht die geringste Chance.

Als am siebten Brett Helmut Kastenmeier gegen Christian Andretzky noch eine Figur verlor, stand der Sieg des SC Erbendorf bereits fest.

Ins Bild passten die weiteren Niederlagen von Arthur Scheck und Alexander Nöckler gegen Mattias Schiml und Wolfgang Hoffmann am sechsten und ersten Brett.

Für eine kleine Ergebnisverbesserung konnte lediglich Raimund Kampe am dritten Brett sorgen. Nach Qualitätsgewinn (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) verwertete er seinen Vorteil gegen Daniel Kamm sicher.

Der klare Sieg des SC Erbendorf mit 6,5 : 1,5 war verdient. Die zweite Mannschaft des SK 07 wird sich erheblich steigern müssen, um die Klasse zu halten.

 

  

Schachklub Weiden

erkämpft Remis in Kötzting

 

Am Sonntag, dem 20.11.2016, trat die erste Mannschaft des SK Weiden 07 in der Oberpfalzliga beim SC Kötzting II an.

Dass die Kötztinger die Heimniederlage aus der letzten Saison ausbügeln wollten, sah man schon an ihrer Aufstellung. Sie traten in bester Besetzung an. Die Weidner, die auf einige Stammspieler verzichten mussten, begannen deshalb vorsichtig.

Die ersten drei Entscheidungen fielen fast zeitgleich. Während Josef Schlaffer am dritten Brett gegen Ludwig Kern und Andreas Kaltschmidt am siebten Brett gegen Peter Oberberger jeweils ein Remis erreichten, kam Josef Wiesend am achten Brett gegen Christian Gogeissl unter die Räder. Schon in der Eröffnung war er in eine schlechte Stellung geraten, die er nach Materialverlusten nicht halten konnte. Die Gastgeber führten somit mit einem Punkt Vorsprung.

Am zweiten und vierten Brett versuchten Grigorij Moroz und Gerd Birner mit kleinen Vorteilen alles, um den Rückstand auszugleichen. Doch ihre Gegner, Dietmar Brock und Wolfgang Mühlbauer, verteidigten sich zäh und gekonnt. In den schwierigen Endspielen war ein Gewinn für die SK-Spieler aber nicht möglich, der alte Abstand blieb.

Schließlich war es Fide-Meister Mladen Dvornic vorbehalten auszugleichen. Am ersten Brett hatte er durch Bauernopfer einen Springer von Hans-Rainer Mühlbauer in eine unangenehme Fesselung gebracht, aus der sich der Kötztinger nicht befreien konnte. Mühlbauer verlor die Figur und damit auch die Partie. Damit stand der Mannschaftskampf 3:3.

Die Entscheidung musste somit in den letzten beiden Partien an den Brettern fünf und sechs zwischen Christoph Sanner und Eduard Graf und Raimund Kampe und Erich Lingg fallen.

Der SK 07 legte vor. Christoph Sanner erreichte ein günstiges Turmendspiel und konnte in die Stellung seines Gegners eindringen. Nach Bauerngewinnen verwertete er seinen Vorteil sicher. Das Mannschaftsremis war damit in trockenen Tüchern.

Allerdings konnte Raimund Kampe sein kompliziertes Endspiel im Anschluss nicht halten und verlor. So dass die Punkte im Mannschaftskampf schließlich geteilt wurden.

Angesichts der Aufstellungsschwierigkeiten kann der SK 07 mit diesem schwer erkämpften Ergebnis zufrieden sein.

 

 Bezirksliga Nord

Die zweite Mannschaft des SK 07 hatte als Aufsteiger im ersten Heimspiel der Saison den SC Haselmühl zu Gast.

Die erste Entscheidung fiel am fünften Brett. Hier trennten sich Kurt Vogel und Ewald Mayer mit einem Remis.

Dann kam die Heimmannschaft ins Hintertreffen. Am ersten Brett konnte Ernst Fischer nach Bauernverlust seine Stellung gegen den Schachredakteur des „Neuen Tag“, Heinrich Däubler, der wiederum sehr stark spielte, nicht halten.

Die Versuche des SK 07 auszugleichen blieben zunächst erfolglos. Stefan Dziallas erreichte am siebten Brett gegen Stephan Forster keine Vorteile und musste in die Punkteteilung einwilligen.

Danach kam es noch schlimmer. Am sechsten Brett geriet Routinier Eduard Lotter gegen Wolfgang Spranger in eine schlechte Stellung und musste nach Materialverlust aufgeben. Die Gäste hatten jetzt zwei volle Punkte Vorsprung.

Auch am sechsten Brett lief es schlecht. Hier verlor Arthur Scheck gegen Bernhard Weiß die Qualität und schließlich auch die Partie.

Die Gastgeber ließen allerdings die Köpfe nicht hängen. In den verbliebenen drei Partien standen die Zeichen auf Sieg. So dass nach ein Remis im Mannschaftskampf in greifbarer Nähe lag. Zunächst lief es auch plangemäß.

Isjaslaw Stein am dritten Brett gewann sein günstiges Endspiel gegen Gerhard Schindzielorz sicher und auf sehenswerte Weise.

Die Entscheidung zu Gunsten der Haselmühler fiel aber dann am zweiten Brett zwischen Alexander Nöckler und Richard Dötterl. Alexander Nöckler gab durch einen schlechten Zug die bereits gewonnene Figur zurück und musste sich mit Remis begnügen. Der der Mannschaftskampf war damit verloren.

Das Endergebnis von 3,5 : 4,5 resultierte aus der Partie am vierten Brett. Rainer Poss gewann seine gute Stellung gegen Uwe Herrmann wie erwartet.

Der SK 07 findet sich damit bereits nach zwei Partien im Abstiegskampf wieder.